Lichterfest in Dorsten: Das Ehrenamt bringt die Menschen zusammen

Shownotes

Am 8. November kommen wieder Tausende Menschen zwischen Lippe und Kanal zusammen, um das Ehrenamt strahlen zu lassen: Das Dorstener Lichterfest wird 20 Jahre jung und gibt zum 19. Mal Vereinen und ehrenamtlich Engagierten Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren. Emotionaler Höhepunkt auch diesmal: der Lichterstern der Hoffnung, zu dem jede und jeder beitragen kann. Über Beweg- und Hintergründe dieses in der gesamten Region beliebten Events sprechen im Volksbanktalk Claudia Michel und Ludwig Minnebusch für „Sag JA! zu Dorsten“ sowie Volksbank-Vorstand Ingo Hinzmann.

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Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast im Volksbanktalk,

Ralf Bröker: dem Podcast der Vereinten Volksbank.

Ralf Bröker: Als Vertreter des Vereins Sag JA! zu Dorsten, Frau Michel, guten Tag.

Claudia Michel: Hallo Herr Bröker, vielen Dank für die Einladung.

Ralf Bröker: Und der Herr Minnebusch.

Ludwig Minnebusch: Ja, guten Tag, herzlichen Dank für Ihre Einladung.

Ralf Bröker: Immer gern. Und für die Vereinte Volksbank, Ingo Hinzmann.

Ingo Hinzmann: Herr Bröker, hallo.

Ralf Bröker: Wenn wir drei zusammensitzen, muss ja irgendwas im Gange sein,

Ralf Bröker: was Dorsten bewegt und was ist es? Es ist das Dorstener Lichterfest und das findet nicht nur am 8.

Ralf Bröker: November statt, sondern auch in diesem Jahr zum 19. Mal.

Ralf Bröker: Und es wird 20 Jahre jung. Frau Michel, Herr Minnebusch, bevor wir darüber sprechen,

Ralf Bröker: vielleicht sagen Sie noch mal ganz kurz, wer Sie sind.

Ralf Bröker: Aber vorher, Herr Hinzmann, sag es nochmal ganz kurz, welche Funktionen Sie

Ralf Bröker: in der Volksbank haben, obwohl die meisten werden es wissen.

Ingo Hinzmann: Das weiß ich nicht, aber ich stelle mich gerne nochmal vor, Herr Bröker.

Ingo Hinzmann: Also Ingo Hinzmann ist mein Name und ich bin Vorstandsmitglied bei der Weiten

Ingo Hinzmann: Volksbank und wir freuen uns in diesem Jahr beim Lichterfest wieder dabei zu sein.

Claudia Michel: Ja, dann übernehme ich gerne. Mein Name ist Claudia Michel.

Claudia Michel: Ich bin Unternehmerin in Dorsten im Bereich Marketing und seit vielen Jahren

Claudia Michel: Mitglied bei Sack Jahr zu Dorsten.

Claudia Michel: Bin dort gut vernetzt, fühle mich dort sehr wohl und durfte in diesem Jahr in

Claudia Michel: den Vorstand aufsteigen.

Claudia Michel: Bin stellvertretende Vorsitzende und kümmere mich gemeinsam mit Herrn Minnebusch

Claudia Michel: und noch einigen, einigen anderen Menschen im Hintergrund um das wunderschöne Lichterfest.

Ludwig Minnebusch: Ja, mein Name ist Ludwig Mienebusch, bin mittlerweile 69 Jahre,

Ludwig Minnebusch: bin, wie ich selber finde, noch hyperaktiv dabei.

Ludwig Minnebusch: Manchmal überhole ich mich selber, den Eindruck habe ich manchmal.

Ludwig Minnebusch: Aber nichtsdestotrotz, ich bin sehr engagiert dabei und seit 2017 im Verein,

Ludwig Minnebusch: habe unter anderem auch vier Jahre lang den Schatzmeister,

Ludwig Minnebusch: übernommen im Verein und bin jetzt im Beirat tätig und als Haupt-Act,

Ludwig Minnebusch: den wir dabei haben, zusammen mit der Claudia, Herr Michel, organisieren wir

Ludwig Minnebusch: das Lichterfest in Dorsten.

Ralf Bröker: Genau. Und das Lichterfest ist für Dorsten ja aus mehreren Gründen was sehr Besonderes.

Ralf Bröker: Es ist ja da nicht nur verkaufsoffener Sonntag, sondern es ist vor allen Dingen

Ralf Bröker: ein Fest des Ehrenamtes.

Ralf Bröker: Und mich interessiert natürlich schon, was das Ehrenamt für Dorsten,

Ralf Bröker: für die Vereinte Volksbank so bedeutet.

Ralf Bröker: Was ist das Ehrenamt eigentlich für Sie? Ist das eine preiswerte Ergänzung dessen,

Ralf Bröker: was man sonst kostenpflichtig anbieten muss oder hat es viel damit zu tun,

Ralf Bröker: was unsere Gesellschaft auch zusammenhält?

Claudia Michel: Ja, das können wir natürlich nur auf eine Weise beantworten.

Claudia Michel: Es ist eine tragende Säule. Es ist eine große Tradition in Dorsten, die es seit 2006 gibt.

Claudia Michel: Das Ehrenamt bedeutet für uns vor allen Dingen Verantwortung zu übernehmen und

Claudia Michel: da schlägt es die Brücke zwischen dem Unternehmertum und dem Ehrenamt.

Claudia Michel: Denn eine starke Stadt profitiert natürlich davon, wenn eine erfolgreiche Unternehmerschaft da ist.

Claudia Michel: Das ist eine tragende Säule.

Claudia Michel: Aber es ist natürlich auch von unfassbarer Bedeutung, wenn Menschen freiwillig

Claudia Michel: losgehen, Verantwortung übernehmen, sich freiwillig engagieren für das,

Claudia Michel: was ihnen am Herzen liegt.

Claudia Michel: Das ist der große Unterschied zum Job, den man aus welchen Gründen auch immer

Claudia Michel: vielleicht macht. Den kann man auch lieben.

Claudia Michel: Aber das Ehrenamt ist keine Verpflichtung. Das ist immer freiwillig.

Ralf Bröker: Herr Menebusch, Sie haben Ehrenamt bei Sag Ja zu Dorsten gemacht.

Ralf Bröker: Ihre Beziehung zum Ehrenamt.

Ludwig Minnebusch: Meine Beziehung zum Ehrenamt. Ehrenamt ist, finde ich, eine Sache,

Ludwig Minnebusch: die man aus dem Herzen machen muss. Da kann man also nicht kommen und sagen,

Ludwig Minnebusch: aufdiktiert bekommen, du machst jetzt das und das. Das funktioniert nicht.

Ludwig Minnebusch: Es muss von innen kommen und ich bin dort aus der Familie schon geprägt.

Ludwig Minnebusch: Also ich habe es vorgelebt bekommen, wie so etwas funktioniert und das habe

Ludwig Minnebusch: ich schon von Kindesbeinen auch an mitgenommen und lebe es jetzt,

Ludwig Minnebusch: nachdem ich mehr Zeit für mich habe, noch intensiver aus als zu der Zeit,

Ludwig Minnebusch: in der ich dann gearbeitet habe, ganz normal.

Ludwig Minnebusch: Da war leider die Zeit nicht immer dafür da.

Ralf Bröker: Herr Hinsmann, Ehrenamt und Volksbank, gibt es da eine besondere Beziehung?

Ingo Hinzmann: Ja, die gibt es insofern, weil viele unserer Mitglieder der Bank und auch von

Ingo Hinzmann: unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sich ehrenamtlich engagieren.

Ingo Hinzmann: Das ist gut, das ist eine tolle Basis, jetzt gerade ja auch schon der Begriff,

Ingo Hinzmann: ist eine Herzensangelegenheit, es hat viel mit Leidenschaft zu tun.

Ingo Hinzmann: Das erhöht auch die Lebens- und Wohnqualität hier in unserer Stadt,

Ingo Hinzmann: es stärkt die Gesellschaft.

Ingo Hinzmann: Und da ist es eine gute Gelegenheit, durch unsere Unterstützung auch einfach

Ingo Hinzmann: mal Danke zu sagen. Das haben nämlich alle diese besonderen Menschen auch verdient,

Ingo Hinzmann: die so viel Leidenschaft mitbringen und das machen wir auch gerne.

Ralf Bröker: Beim Lichterfest kommen immer die Vereine zusammen mit eigenen Ständen.

Ralf Bröker: Wie sieht das in diesem Jahr aus? Wie viele Vereine wird man denn da so haben?

Ralf Bröker: Wie sieht es denn aus mit den Ständen?

Claudia Michel: Wir haben über 70 Vereine dabei. Bei der laufenden Standnummer sind wir schon

Claudia Michel: auf die 80 gelaufen, was dazu gehört.

Claudia Michel: Aber es sind über 70 Vereine aus ganz verschiedenen Bereichen,

Claudia Michel: die zusammenkommen und die zum Teil mit den Marktständen, die es ja auch traditionell

Claudia Michel: in Dorsten über viele Jahre gibt, ausgestattet werden.

Claudia Michel: Und manche bringen eben selbst ein Pavillon mit oder haben noch andere Aufbauten.

Claudia Michel: Es ist sehr unterschiedlich, aber,

Claudia Michel: Ja, es ist immer für die Vereine vollkommen kostenlos, um Mitglieder zu werben

Claudia Michel: und auch Einnahmen zu generieren, weil das natürlich auch ein sehr wichtiger

Claudia Michel: Punkt ist für Vereine, um weiterarbeiten zu können, um finanzielle Mittel zu bekommen.

Claudia Michel: Und das ist eine wichtige Grundlage, die das Lichterfest ausmacht.

Ralf Bröker: Wie viel Arbeitsaufwand ist das, ein Lichterfest zu organisieren?

Ralf Bröker: Schafft man das so an zwei Samstagnachmittagen?

Ludwig Minnebusch: Um Gottes Willen, das wäre schön, wenn das funktionieren würde.

Ludwig Minnebusch: Nein, wir fangen also im Frühsommer eigentlich dafür an mit organisatorischen

Ludwig Minnebusch: Dingen, wo wir einfach schon mal suchen, wer kann das Bühnenprogramm mitgestalten.

Ludwig Minnebusch: Dann gehen die ersten Einladungen an die Vereine raus, dass die sich auch schon

Ludwig Minnebusch: wieder sammeln können und sagen, hallo, wir wollen mitmachen.

Ludwig Minnebusch: Und der Endspurt, der jetzt gerade aktuell läuft, überschlagen sich dann einige

Ludwig Minnebusch: Dinge oft, wo wir sagen, ja gut, jetzt ist die Zeit, wo auch die Vereine brennen,

Ludwig Minnebusch: dass es langsam losgeht.

Ludwig Minnebusch: Das haben wir jetzt am Vortreffen wieder festgestellt letzte Woche, wo die,

Ludwig Minnebusch: Vereine dann da sind und x Fragen natürlich haben zu organisatorischen Dingen,

Ludwig Minnebusch: und wo wir dann auch Rede und Antwort stehen können, weil es dann relativ final

Ludwig Minnebusch: ist schon, dass wir in den Startlöchern sind und aufbauen können.

Ralf Bröker: Frau München, Sie haben gesagt, die Vereine brauchen Geld für ihre Arbeit,

Ralf Bröker: Aber auch das Lichterfest kostet Geld. Da arbeiten Sie ja auch mit Sponsoren.

Claudia Michel: Ja, und ohne die Sponsoren könnte das Lichterfest überhaupt nicht stattfinden.

Claudia Michel: Und die Vereinte Volksbank als Hauptsponsor ist ja da der größte Träger in dem Bereich.

Claudia Michel: Aber es gibt natürlich auch noch weitere Sponsoren, die jedes Jahr wieder bereit

Claudia Michel: sind mitzumachen. Also wir haben da sehr treue Begleiter über Jahre.

Claudia Michel: Und es kommen auch immer wieder neue Sponsoren dazu, die sagen,

Claudia Michel: Mensch, wir haben davon gehört. Wir finden das toll. Wir wollen das unterstützen.

Ralf Bröker: Auf dem Flyer zu dem ganzen Thema, da sehe ich also wirklich ganz,

Ralf Bröker: ganz viele Namen. Also wenn man in ein Geschäft geht in Dorsten und den Flyer,

Ralf Bröker: der sieht, dann kann man sich dann auch nochmal hinten die Liste anschauen.

Ingo Hinzmann: Ich würde gerne nochmal einen ganz anderen Aspekt auch reinbringen,

Ingo Hinzmann: den man schnell vergisst, wenn man über die Vereine spricht.

Ingo Hinzmann: Die Vereine machen sehr, sehr viel, ob das Musik ist, ob das Sport ist,

Ingo Hinzmann: ob das Schutz von Menschen ist.

Ingo Hinzmann: Aber die Vereine machen gleichzeitig was ganz Tolles. Sie bin ja jung und alt

Ingo Hinzmann: ein und dadurch ist es echt eine Möglichkeit, dass sich junge Menschen auch

Ingo Hinzmann: von ihrem Persönlichkeitsbild entwickeln können.

Ingo Hinzmann: Und die haben dadurch einen Wahnsinnsvorsprung, auch später auch bei der Arbeitsplatzsuche.

Ingo Hinzmann: Also da machen die Vereine, ohne dass sie es vielleicht bewusst machen,

Ingo Hinzmann: aber sie geben diesen jungen Menschen sehr, sehr viel mit auf den Weg und das ist ganz hervorragend.

Ralf Bröker: Ein Aspekt, der häufig vergessen wird bei der ganzen Sache, wenn junge Menschen

Ralf Bröker: als Trainer dann oder Trainerinnen arbeiten oder in der Musik dann entsprechend

Ralf Bröker: jüngeren Menschen dann das Spielen von Instrumenten beibringen.

Ralf Bröker: Das ist tatsächlich etwas, was von großer Bedeutung ist. Und was man an dem

Ralf Bröker: Tag ja auch erleben kann. Also die stehen ja nicht nur am Stand und gucken und

Ralf Bröker: sammeln Geld, sondern die erzählen ja von ihrer Arbeit.

Ralf Bröker: Wie machen die das? Machen die das, weil sie eine kleine Ausstellung gebaut

Ralf Bröker: haben? Haben die Flyer oder wie organisieren die sich da? Wie ist die Erfahrung aus der Vergangenheit?

Claudia Michel: Das ist auch sehr unterschiedlich. Viele bieten etwas zum Probieren an oder

Claudia Michel: zum Verköstigen. Also die Waffelmeile versuchen wir immer zu vermeiden und die

Claudia Michel: Waffelstände über die ganze Innenstadt zu verteilen.

Claudia Michel: Glühwein, Grünkohl, also sehr, sehr viel, was man direkt vor Ort genießen kann,

Claudia Michel: aber auch viele Dinge, die gebastelt sind, die man kaufen kann in der Vorweihnachtszeit

Claudia Michel: dann, um ein schönes persönliches Geschenk zu haben.

Claudia Michel: Es gibt auch Stände, die rein informativ unterwegs sind, weil sie es vielleicht

Claudia Michel: auch von ihrer Struktur her gar nicht anders leisten könnten.

Claudia Michel: Aber auch dafür ist das Lichterfest da, dass die Menschen, die zum Lichterfest

Claudia Michel: kommen, Menschen kennenlernen können, die sich ehrenamtlich engagieren und das Warum,

Claudia Michel: mitbekommen, darüber sprechen können, sich dafür interessieren können und im

Claudia Michel: besten Fall, und das wünschen wir uns für alle Vereine, die da sind,

Claudia Michel: neue Mitglieder anwerben können und auch Menschen anwerben können,

Claudia Michel: die sich engagieren möchten, die sagen, Mensch,

Claudia Michel: das finde ich toll, das möchte ich auch.

Ralf Bröker: Herr Millebusch, Sie hatten vorhin gesagt, so ein Bühnenprogramm zusammenzustellen,

Ralf Bröker: das verlangt schon gute Vorbereitungszeit und so.

Ralf Bröker: Was erwartet uns denn dieses Jahr auf der Bühne?

Ludwig Minnebusch: Wir werden dieses Jahr den Mitmachzirkus, den wir im letzten Jahr schon da hatten, wieder sehen.

Ludwig Minnebusch: Er bereitet den Kindern wahnsinnigen Spaß. Die beiden Akteure,

Ludwig Minnebusch: die kommen, sind so gestrickt, dass sie Kinder animieren, artistische Sachen

Ludwig Minnebusch: zu machen, Geschicklichkeitsspiele machen.

Ludwig Minnebusch: In der ganzen Stadt ist das dann verteilt und natürlich dann auch nochmal auf

Ludwig Minnebusch: der Hauptbühne zu sehen.

Ludwig Minnebusch: Unter anderem gibt es dort auch nochmal zu sehen musikalischen Einblick mit

Ludwig Minnebusch: einem Saxophonspieler, den wir engagiert haben.

Ludwig Minnebusch: Dann gibt es die Crazy Tiger, die werden eine Vorführung machen mit ihren Karate-Kämpfen.

Ludwig Minnebusch: Das ist auch immer sehr spannend, gerade bei den Kleinen, die wollen dann mitmachen und aktiv dabei sein.

Ludwig Minnebusch: Wir werden also wieder ein schönes, buntes Programm bieten.

Ralf Bröker: Und ich habe gehört, da soll ein Maskottchen auftauchen von irgendeinem Medium oder so.

Claudia Michel: Ja, das ist eine ganz neue...

Claudia Michel: Idee vom Radiofest und es gibt ein neues Maskottchen, das heißt Toni, es ist ein Eichhörnchen,

Claudia Michel: und Herr Minnebusch war in der letzten Woche beim Radio zu Gast und hat natürlich

Claudia Michel: auch Feste fürs Lichterfest Werbung gemacht und getrommelt und da hat sich das

Claudia Michel: so ergeben, dass wir in diesem Jahr schon das Maskottchen begrüßen dürfen auf dem Lichterfest.

Ralf Bröker: Finde ich eine schöne Sache. Es wird ja nicht nur so ein Maskottchen kommen

Ralf Bröker: und nicht nur diejenigen schauen, die

Ralf Bröker: sich für das Bödenprogramm interessieren, sondern es werden ja auch die Menschen

Ralf Bröker: kommen, die sagen, ich möchte auch nochmal nach außen hin zeigen,

Ralf Bröker: dass ich dieses Ehrenamt für Dorsten super wichtig finde.

Ralf Bröker: Und das mündet ja dann immer in einem wunderschönen Lichterfeststück,

Ralf Bröker: sage ich mal, also wo ganz viele Lichter zusammenkommen.

Ralf Bröker: Wenn es dann so langsam dunkel wird, dann sammeln sich die Kerzen auf dem Marktplatz.

Ralf Bröker: Erzählen Sie mal, wie ist das in diesem Jahr?

Ralf Bröker: Wie kommt man an diese Lichter?

Claudia Michel: Die bekommt man bei uns am Stand von Saga zu Dorsten. Wir sind auf dem Platz

Claudia Michel: der Deutschen Einheit direkt neben der Bühne vertreten.

Claudia Michel: Und es ist eine sehr schöne Tradition, die auch schon seit 20 Jahren zum Lichterfest dazugehört.

Claudia Michel: Also auch schon bevor wir überhaupt Mitglieder in dem Verein waren,

Claudia Michel: hat der Verein, sag ja, zu Dorsten 1000 Windlichter gespendet.

Claudia Michel: Und das kann man bei uns am Stand abholen. Wir verteilen an alle Grundschulen

Claudia Michel: und Kindergärten in Dorsten Gutscheine und man kann das gegen eine kleine Spende bei uns bekommen.

Claudia Michel: Es ist der Stern der guten Wünsche, wie wir ihn genannt haben,

Claudia Michel: weil es eben darum geht, dass ein kleines Licht alleine im Dunkeln vielleicht nicht so hell leuchtet.

Claudia Michel: Aber wenn wir die alle zusammenstellen in dieser schönen Sternform und mit diesen

Claudia Michel: bunten Farben, dann sehen wir, was Gemeinschaft bewegen kann.

Claudia Michel: Und das ist letztendlich der Kern des ganzen Festes.

Ralf Bröker: Ein weiterer Aspekt des Festes ist, dass die Vereine, die dort mit ihren Ständen

Ralf Bröker: teilnehmen, an einem kleinen Gewinnspiel auch teilnehmen können.

Ralf Bröker: Herr Hinzmann, da waren Sie auch schon dran beteiligt. Da wird ja dann immer

Ralf Bröker: auf der Bühne der entsprechende Gewinner bzw. die Gewinner gezogen.

Ralf Bröker: Was für Erfahrungen haben Sie da gemacht?

Ingo Hinzmann: Ja, sehr schöne Erfahrungen. Also die Betreiber der Stände, die Vereine freuen

Ingo Hinzmann: sich wirklich, sind sehr, sehr dankbar dafür, dass es dann nochmal eine kleine

Ingo Hinzmann: finanzielle Spritze gibt,

Ingo Hinzmann: um die Ideen, um die Themen, die diese Vereine bewegen, um die umzusetzen.

Ingo Hinzmann: Das kam jetzt gerade bei Frau Michels aber auch schon darüber,

Ingo Hinzmann: da würde ich gerne noch mal ganz kurz eben einhaken.

Ingo Hinzmann: Das ist wirklich toll. Also man kann wirklich nur jeden einladen, nach Dorsten zu kommen.

Ingo Hinzmann: Gerade in diesem Moment, wenn die Kerzen angehen, da ist sehr viel Emotionalität,

Ingo Hinzmann: da ist sehr viel Atmosphäre.

Ingo Hinzmann: 20 Jahre machen sie es schon. Herzlichen Glückwunsch für dieses Jubiläum.

Ingo Hinzmann: Ganz toll, dass Sack Ja zu Dorsten sich da so einsetzt.

Ingo Hinzmann: Und klar, sie bieten den Vereinen eine Bühne, Aber sie geben auch der Stadt

Ingo Hinzmann: Dorsten, unserer Stadt, wirklich auch eine tolle Visitenkarte.

Ingo Hinzmann: Also die Stadt Dorsten kann sich da sehr sympathisch, sehr einladend mit einer

Ingo Hinzmann: Willkommenskultur zeigen und das ist echt toll und vielen Dank dafür.

Ralf Bröker: Das ist für mich eine gute Gelegenheit, jetzt einfach nochmal Sie beide auch

Ralf Bröker: zu fragen, was Sie sich denn auch wünschen jetzt für das Fest in diesem Jahr,

Ralf Bröker: für das 19. Mal im 20. Jahr.

Ralf Bröker: Was wünschen Sie sich für das Lichterfest 2026?

Ludwig Minnebusch: Ja, natürlich einmal erst, dass das Wetter mitspielt. Ich glaube, das geht bei jedem so.

Ludwig Minnebusch: Aber wir haben auch festgestellt, dass wenn es mal ein paar Tropfen Regen gibt,

Ludwig Minnebusch: die Leute es nicht abhält, in die Stadt zu kommen. Und das ist auch sehr gut so.

Ludwig Minnebusch: Was wünschen wir uns? Wir wünschen uns, dass in diesem Jahr wieder,

Ludwig Minnebusch: auch mehr Sichtbarkeit bei den Vereinen ist, dass aufmerksam gemacht wird,

Ludwig Minnebusch: was für eine Vielfalt überhaupt an Vereinen da ist, die ehrenamtlich unterwegs sind.

Ludwig Minnebusch: Da tauchen immer wieder neue auf, wo wir selber auf einmal sagen,

Ludwig Minnebusch: hallo, wusste ich nicht. Und das ist eigentlich das Überraschende und Schöne dabei.

Ludwig Minnebusch: Die Leute sich dort präsentieren und die präsentieren sich sehr,

Ludwig Minnebusch: sehr wertschätzend auch, will ich sagen.

Ludwig Minnebusch: Die machen sich richtig Gedanken um ihren Stand, wie präsentiert man sich.

Ludwig Minnebusch: Und auch mit zum Beispiel einer Theatergruppe dabei, die dann auch in ihren

Ludwig Minnebusch: Kostümen, in denen sie spielen, dann auch am Stand sind. Also wirklich authentisch,

Ludwig Minnebusch: wird das Ganze rübergebracht. Und darauf freue ich mich schon besonders wieder.

Ralf Bröker: Frau Michel, was wünschen Sie sich für das Lichterfest 2026?

Claudia Michel: Ich wünsche mir vor allen Dingen für die Menschen, die mitmachen und auch die

Claudia Michel: Menschen, die uns besuchen in Dorsten zum Lichterfest, dass sie Mut tanken.

Claudia Michel: Dass sie Mut tanken, etwas anzupacken und Zuversicht zu sehen,

Claudia Michel: wie viele Menschen sich engagieren und dass das gut tut, dass wir sehr,

Claudia Michel: sehr viel bewegen können.

Claudia Michel: Das würde ich mir wünschen, dass das möglichst viele erreicht.

Ralf Bröker: Herr Hensmann, Mut auf der einen Seite, kein Regen auf der anderen Seite.

Ralf Bröker: Was bleibt da noch als Wunsch?

Ingo Hinzmann: Allein wenn man zum Lichterfest kommt und diese Atmosphäre spürt,

Ingo Hinzmann: ich habe es vorhin schon mal gesagt, dann kommt da eine Botschaft drüber,

Ingo Hinzmann: wie wichtig Gemeinschaft ist, wie wichtig diese Gemeinschaft für die Gesellschaft ist.

Ingo Hinzmann: Und ich hoffe, dass jeder diese Botschaft auch aufsaugen kann,

Ingo Hinzmann: dass man dann echt die Antennen dafür hat, wenn wir da zusammenhalten,

Ingo Hinzmann: dann kann auch nichts passieren. Dann werden wir auch wirklich mit Zuversicht

Ingo Hinzmann: in die Zukunft schauen können.

Ralf Bröker: Wenn aus einem kleinen Licht ein großer Stern wird, ein großer Stern der Hoffnung,

Ralf Bröker: dann wird am 8.11. auch ein sichtbares Zeichen von Dorsten ausgehen.

Ralf Bröker: Vielen Dank in diese Runde.

Claudia Michel: Danke Ihnen.

Ludwig Minnebusch: Danke, dass wir da waren.

Ralf Bröker: Bis zum 8.11.

Ingo Hinzmann: Bis zum 8.11.

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