Vereint schwimmen lernen!
Shownotes
Es gibt immer weniger Wasserflächen, wo man schwimmen lernen kann. Um so schöner, dass auch in Wulfen eine echte Schwimmschule tolle Angebote macht! Das ab dem 16. Juli erhältliche Charity-Zertifikat der Vereinten Volksbank unterstützt diese Institution und fördert damit das Schwimmenlernen vor Ort. Darüber sprechen in dieser Folge des VolksbankTalks Mirko Bernhardt vom Trägerverein Hallenbad Dorsten-Wulfen und Michael Crummenerl vom Charity-Zertifikate-Partner DZ BANK.
Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten
Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte, einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten, stellen wir Ihnen vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.
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Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast beim Volksbank-Talk,
Ralf Bröker: dem Podcast der Vereinten Volksbank, Michael Krummenehl von der ADZ-Bank.
Michael Crummenerl: Hallo Herr Bröker.
Ralf Bröker: Und Mirko Bernhardt.
Mirko Bernhardt: Hallo.
Ralf Bröker: Wo kommen Sie denn her? Sie kommen gar nicht von der Bank, ne?
Mirko Bernhardt: Nein, ich komme nicht von der Bank. Hallo zusammen, schön, dass ich da sein darf.
Mirko Bernhardt: Mein Name ist Mirko Bernhardt und ich bin Geschäftsführer des Trägervereins
Mirko Bernhardt: Hallenbad Dorsten-Wulfen in Dorsten-Wulfen.
Mirko Bernhardt: Und bin dort hauptamtlich beschäftigt und übernehme fast alle Aufgaben,
Mirko Bernhardt: die dem Vorstand so zugetan sind.
Ralf Bröker: Und über eine dieser Aufgaben wollen wir heute nochmal besonders sprechen.
Ralf Bröker: Und da kann man sich natürlich fragen, was hat denn die DZ-Bank damit zu tun,
Ralf Bröker: was ein Schwimmverein in Wulfen denn so macht oder so ein Förderverein in Wulfen
Ralf Bröker: so macht. Und Herr Krumminer, wir machen da was gemeinsam, Vereinte Volksbank und DZ-Bank.
Michael Crummenerl: Genau, wir machen zum fünften Mal jetzt mittlerweile was gemeinsam,
Michael Crummenerl: was Karitatives vor Ort. Und das ist wieder mal eine super schöne Sache,
Michael Crummenerl: dass wir da gemeinsam vor Ort Geldanlage mit gesellschaftlichem Engagement verknüpfen können.
Ralf Bröker: Das ist, ich finde das eine schöne Formulierung, dass wir immer sagen,
Ralf Bröker: also Geld anlegen und was Gutes tun.
Michael Crummenerl: Genau.
Ralf Bröker: Und machen wir zum fünften Mal. Wir haben schon Bäume gepflanzt,
Ralf Bröker: wir haben den Kinderschutzbund unterstützt, wir haben Brunnen gebaut in Afrika
Ralf Bröker: und wir haben das THW und die Feuerwehr unterstützt.
Ralf Bröker: Und diesmal ist Schwimmen dran.
Ralf Bröker: Und zwar deswegen, weil es tatsächlich auch Menschen gibt, die nicht schwimmen
Ralf Bröker: können und weil, wenn ich das richtig verstanden habe, die Zahl der Menschen,
Ralf Bröker: die schwimmen können, größer wird, weil es zum Beispiel in den Schulen nicht
Ralf Bröker: mehr so aktiv angeboten werden kann oder angeboten wird.
Mirko Bernhardt: Ja, es liegt einmal daran, dass viele Schwimmstätten weggefallen sind in den letzten Jahren.
Mirko Bernhardt: Dann haben wir immer noch Aufholbedarf nach den Corona-Jahren,
Mirko Bernhardt: wo es ja auch schwieriger war, für Kinder schwimmen zu lernen.
Mirko Bernhardt: Wir haben aber auch Jugendliche und Erwachsene, die nicht schwimmen können oder
Mirko Bernhardt: auch nur unsicher schwimmen können.
Mirko Bernhardt: Deswegen ist es ein ganz wichtiger Bereich, dort zu arbeiten und die Menschen
Mirko Bernhardt: wieder zu schwimmern zu machen.
Ralf Bröker: Herr Krummel, haben Sie eine Beziehung zum Thema Schwimmen?
Michael Crummenerl: Ich habe eine Beziehung zum Thema Schwimmen, wir haben zwei Kinder und als ich das gehört habe,
Michael Crummenerl: was dieses Jahr das Thema ist, was wir unterstützen dürfen, habe ich mich sehr
Michael Crummenerl: gefreut, weil ich finde, dass das mit Kindern gerade etwas macht,
Michael Crummenerl: also dass in der Entwicklung, dass das ein riesiger Schritt ist für Freiheit, Selbstständigkeit,
Michael Crummenerl: dass dieses Gefühl, ich kann mich sicher im Wasser bewegen, das ist was ganz Wertvolles.
Michael Crummenerl: Also ich würde mal sogar sagen, dass Schwimmen an sich nicht nur ein Hobby ist,
Michael Crummenerl: sondern eigentlich eine ganz, ganz wichtige Lebenskompetenz und Fähigkeit, um sicher zu sein.
Michael Crummenerl: Und auf der anderen Seite, meine Frau und mich als Eltern, macht es auch etwas
Michael Crummenerl: sicherer vom Gefühl her und entspannter, wenn wir in einer Talsperre oder im
Michael Crummenerl: Freibad sitzen und die Kinder sich sicher im Wasser bewegen können.
Michael Crummenerl: Man hat immer noch ein Auge drauf, weil da immer was passieren kann.
Michael Crummenerl: Aber vom Grundsatz her ist es deutlich angenehmer.
Ralf Bröker: Schwimmen lernen hat was mit Loslassen zu tun. Man verlässt das feste Land und
Ralf Bröker: geht da in dieses Flüssige rein.
Ralf Bröker: Wenn man Eltern ist, man gibt die Kinder sozusagen in ein Element,
Ralf Bröker: wo die sich ja erstmal möglicherweise auch nicht wohlfühlen,
Ralf Bröker: außer wenn sie dann planschen dürfen.
Ralf Bröker: Aber gehen nicht ins Tiefe, ist ja so der Standardspruch. Und pass auf,
Ralf Bröker: nicht im Kanal und pass auf, wenn da irgendwas ist.
Ralf Bröker: Wenn die zu ihnen kommen, so die Kinder bei diesen Schwimmkursen und so,
Ralf Bröker: Also sind die trotzdem erstmal mit Freude dabei oder mit Angst?
Mirko Bernhardt: Bei unserem Kursaufbau und bei unserem Angebot geht es in erster Linie um Spaß,
Mirko Bernhardt: weil ohne Spaß kann man Schwimmen nicht lernen.
Mirko Bernhardt: Sie müssen sich im Wasser wohlfühlen und da haben wir häufig die Situation, dass,
Mirko Bernhardt: die Kinder, die mit den Eltern schon viele Erfahrungen gesammelt haben,
Mirko Bernhardt: nicht nur unbedingt im Wasser, sondern auch die an Land sich gut bewegen können,
Mirko Bernhardt: die eine Rolle können, die sportlich sind, die viel draußen sind,
Mirko Bernhardt: dass die das Schwimmenlernen dann schneller absolvieren als
Mirko Bernhardt: die Kinder, die weniger Erfahrung in dem motorischen Bereich gesammelt haben.
Ralf Bröker: Wie ist das denn mit den Eltern? Können die dann auch besser loslassen?
Ralf Bröker: Oder sind die ängstlicher, diejenigen, die wissen, dass die Kinder schon alles anstellen können?
Mirko Bernhardt: Ich glaube, in Wulfen im Hallenbad ist es so einsichtig, dass die Eltern mitkriegen,
Mirko Bernhardt: wie der Kurs läuft und die sehen auch, wie viel Spaß die Kinder am Schwimmen lernen haben.
Mirko Bernhardt: Es gibt bei uns keine Kurse mehr, die so wie früher mal waren,
Mirko Bernhardt: dass man jemanden ins Wasser geworfen hat und der sollte dann wieder rauskommen.
Mirko Bernhardt: Das machen wir einmal beim Schlafanzug schwimmen, aber da können die Kinder
Mirko Bernhardt: schon schwimmen. Wir haben so einen Sicherheitsaspekt, da dürfen sie reingeworfen werden.
Mirko Bernhardt: Freuen die sich auch immer. Mein Rücken freut sich da nicht.
Ralf Bröker: Okay. Aber ist es so, dass die Eltern immer dabei sind bei diesen Schwimmlernkursen?
Ralf Bröker: Oder wird abgegeben und abgeholt?
Mirko Bernhardt: Wir haben ein Angebot, das nennt sich Eltern-Kind-Schwimmen.
Mirko Bernhardt: Da sind Kinder ab zwei bis ungefähr dreieinhalb.
Mirko Bernhardt: Da sind die Eltern dabei. und da ist auch ein Elternkurs, also auch Eltern lernen
Mirko Bernhardt: da viel, glaube ich, wie man Schwimmen vermitteln kann und wie man sich im Wasser
Mirko Bernhardt: verhält und danach, ab dreieinhalb, sind die Kinder alleine in den Gruppen.
Mirko Bernhardt: Da sind die Eltern zum Umziehen da und die Kinder gehen dann alleine unter Aufsicht
Mirko Bernhardt: der Übungsleiter natürlich ins Bad rein und absolvieren den Kurs komplett alleine.
Mirko Bernhardt: Die Eltern stehen meistens hinter einer Scheibe und gucken zu.
Ralf Bröker: Jetzt haben wir über Ihre Kinder schon was gehört, aber wie haben Sie denn schwimmen gelernt?
Michael Crummenerl: Ja, ganz klassisch. In der Schwimmschule damals. Reingeworfen.
Ralf Bröker: Mit so Styroporring oder so?
Michael Crummenerl: Ich meine ja. Also ich habe auf der Fahrt hier lange drüber nachgedacht,
Michael Crummenerl: aber ich meine ja tatsächlich. Also ganz klassisch, wie das früher dann war,
Michael Crummenerl: Anfang der 90er, schwimmen zu lernen.
Mirko Bernhardt: Ich glaube, heute ist es sehr viel moderner. Wir arbeiten bei uns und auch in
Mirko Bernhardt: vielen anderen Schwimmschulen mit der Wechselschlagtechnik.
Mirko Bernhardt: Das heißt, wir fangen mit Rücken- und Kautschwimmen an, weil es dem Laufen und
Mirko Bernhardt: der natürlichen Bewegungsform des Menschen deutlich näher kommt als das Brustschwimmen,
Mirko Bernhardt: und auch von kleinen Kindern schon sicher gelernt werden kann.
Mirko Bernhardt: Also die Dreijährigen können auf dem Rücken schon sicher schwimmen,
Mirko Bernhardt: können frei atmen und sich im Seestern dann auch retten, wenn sie mal reinfallen.
Mirko Bernhardt: Also die legen sich Arme an die Seite, Beine an die Seite, einfach auf den Rücken
Mirko Bernhardt: aufs Wasser und entspannen dann dort.
Mirko Bernhardt: Ich sage ganz oft, das ist die Möglichkeit für die Kinder, wie am Sportplatz
Mirko Bernhardt: sich einfach hinzusetzen, können sie im Wasser einen Seestern machen und auch eine Pause machen.
Mirko Bernhardt: Das ist ja ganz wichtig, wenn wir im Meer zum Beispiel mal schwimmen.
Ralf Bröker: Das klingt ehrlicherweise wirklich anders als das, was ich auch als Kind erlebt habe.
Ralf Bröker: Ich habe es allerdings positiv gehabt. Meine Mutter hat uns Schwimmen beigebracht.
Ralf Bröker: Wir haben bei unseren eigenen Kindern dann erlebt in den 90er Jahren,
Ralf Bröker: dass also tatsächlich nicht die Methode reinschmeißen war, aber nicht raus dürfen,
Ralf Bröker: bis man was an Aufgaben bewältigt hat oder so. War auch Hardcore, muss ich sagen.
Ralf Bröker: Ich finde, das hat ja was mit Pädagogik zu tun und gar nicht mit dieser strengen
Ralf Bröker: Bademeisternummer, die dann früher da gewesen ist.
Ralf Bröker: Sie gehen das sehr konzeptionell an, oder?
Mirko Bernhardt: Das haben Sie, glaube ich, ganz gut erkannt. Bei uns arbeiten keine Schwimmmeister
Mirko Bernhardt: in der Schwimmschule, sondern wir arbeiten mit Sportlehrern oder Schwimmlehrern
Mirko Bernhardt: oder speziell ausgebildeten Übungsleitern.
Mirko Bernhardt: Aber der größte Teil sind eigentlich auch Menschen, die sportwissenschaftlichen Hintergrund haben.
Mirko Bernhardt: Das Konzept ist damals mit mir entwickelt worden. Wir haben das,
Mirko Bernhardt: also ich habe auch Sport studiert und,
Mirko Bernhardt: das in der Uni in einem Spezialfach Schwimmen entwickelt.
Mirko Bernhardt: Und da arbeiten wir, glaube ich, sehr pädagogisch, sehr modern.
Mirko Bernhardt: Und wir haben auch keine Schwimmkurse an sich, sondern bei uns gibt es eine Schwimmschule.
Mirko Bernhardt: Das heißt, jedes Kind kriegt die Möglichkeit, so schnell oder so langsam zu
Mirko Bernhardt: lernen, wie es das halt mitbringt.
Mirko Bernhardt: Wir haben ja unterschiedliche Kinder. Einige gehen da ganz schnell durch,
Mirko Bernhardt: durch jede einzelne Stufe. Und andere Kinder brauchen einfach etwas Zeit.
Mirko Bernhardt: Besonders bei ängstlichen Kindern muss man auch die Zeit geben.
Mirko Bernhardt: Weil die das ohne diese Zeit dann auch nicht sicher umsetzen würden.
Ralf Bröker: Da zeigt sich aber auch, dass es wirklich sehr sinnvoll sein kann,
Ralf Bröker: eben auch mit hauptamtlichen Kräften zu arbeiten, um zu schauen,
Ralf Bröker: dass man das Ganze gut organisiert bekommt und nicht nur im Sinne von,
Ralf Bröker: dass die Abläufe funktionieren, sondern dass da auch eine Konzeption hinter steckt.
Ralf Bröker: Also muss ich sagen, finde ich gut. Gibt es auch Ehrenamt bei Ihnen?
Mirko Bernhardt: Ja, natürlich. Also der Verein besteht aus der Geschäftsstelle mit zwei Mitarbeitern,
Mirko Bernhardt: aus einigen Übungsleitern, die auch von der Vollzeitstelle bis zur Halbtagsstelle angestellt sind.
Mirko Bernhardt: Aber wir haben ungefähr 40 ehrenamtliche Übungsleiter auch noch in den einzelnen
Mirko Bernhardt: Gruppen, die dort aktiv sind, unterstützen, die auch andere Bereiche begleiten.
Mirko Bernhardt: Da gibt es noch Schwimmtraining, da gibt es Reha-Sportgruppen,
Mirko Bernhardt: da gibt es Wassergymnastikgruppen. Wir haben auch in der Turnhalle Gruppen,
Mirko Bernhardt: die also gar nicht im Wasser unbedingt sind, Hockergymnastik und in dem Bereich
Mirko Bernhardt: sind auch viele ehrenamtliche Übungsleiter unterwegs.
Ralf Bröker: Jetzt haben wir gehört, was wir praktisch unterstützen, aber wie kommen wir
Ralf Bröker: überhaupt dahin, dass wir das finanziell unterstützen können,
Ralf Bröker: was in dieser Schwimmschule passiert?
Ralf Bröker: Ich lege Geld an und tue damit Gutes. Warum kommt denn da auf einmal Geld für
Ralf Bröker: die Schwimmschule zusammen?
Michael Crummenerl: Weil wir es wie in den vergangenen Zeiträumen auch immer geschafft haben,
Michael Crummenerl: ein Produkt aufzulegen, wo ein gewisser Anteil hinterher als Sponsoringbetrag
Michael Crummenerl: ausgeschüttet werden darf.
Michael Crummenerl: Und das Schöne ist, dass das von der Volksbank vor Ort halt selbst entschieden
Michael Crummenerl: werden kann, wohin fließt das Geld.
Ralf Bröker: Wir verzichten sozusagen auf das, was wir sonst eigentlich als Erträger hätten.
Ralf Bröker: Das ist der klassische Weg dabei und der kommt Ihnen dann zugute und dann eben
Ralf Bröker: auch den Schwimmfreunden dann in Bottrop. Also das ist etwas,
Ralf Bröker: wo man wirklich sagen muss...
Ralf Bröker: Das feiern wir auch jedes Jahr, also dass wir das machen. Einmal im Jahr so
Ralf Bröker: eine Aktion rauszusetzen, ist für die Region gut, ist für uns gut,
Ralf Bröker: ist für die ZBank auch ein tolles Zeichen.
Ralf Bröker: Und wenn ich das richtig weiß, die eine oder andere Bank macht das ja mittlerweile auch.
Michael Crummenerl: Genau, das ist ein Thema, was immer wichtiger wird, was immer mehr genutzt wird,
Michael Crummenerl: gerade das individuell auch zu machen. Also bundesweit sind wir mit mehr als
Michael Crummenerl: 2,9 Millionen Euro, die wir ausschütten durften mittlerweile dabei.
Michael Crummenerl: Und hier in der Region in Nordrhein-Westfalen, mal so zusammengefasst,
Michael Crummenerl: sind es mehr als 400.000.
Michael Crummenerl: Und ich hatte im Vorfeld geguckt, was wir zusammen gemacht haben.
Michael Crummenerl: Auch da sind wir bei einer Summe von mehr als 90.000 Euro drin,
Michael Crummenerl: die wir zusammen ausschütten durften in den letzten Jahren. Also wirklich eine
Michael Crummenerl: tolle Sache und eine Riesennachfrage, auch gerade das Individuelle dabei.
Ralf Bröker: Ja, stimmt. Beim Schwimmen ist das Risiko, dass man untergeht,
Ralf Bröker: wenn man nicht vernünftig schwimmt.
Ralf Bröker: Es gibt aber auch ein Risiko, wenn man Geld anlegt. Vielleicht können Sie dazu noch was sagen.
Michael Crummenerl: Ja, also das ist wie bei jeder Wertpapiereinlage in dem Bereich,
Michael Crummenerl: die ich tätige. Das gehört in eine gute Vermögensstruktur, was aber dann auch
Michael Crummenerl: in den Kundengesprächen entsprechend ausgefunden wird.
Ralf Bröker: Bei einem Wertpapier gibt es eben auch Verlustmöglichkeiten, das ist so.
Ralf Bröker: Allerdings in der Vergangenheit haben wir klargelegt, es ist gut gelaufen.
Ralf Bröker: Also von daher, jo, also, Geld anlegen, Gutes tun, diesmal in Sachen Schwimmschule
Ralf Bröker: unter einem Wolfen, aber eben auch das Schwimmen lernen.
Ralf Bröker: In Bottrop, wenn Sie sich was wünschen würden oder könnten von der Gesellschaft,
Ralf Bröker: was würden Sie sich wünschen?
Ralf Bröker: Jetzt abgesehen von Weltfrieden, also seit einigen Jahren ist das ja wirklich
Ralf Bröker: ein echter, wirklich guter Wunsch und nicht mehr nur in diesen Modelserien verlangt.
Ralf Bröker: Aber wenn Sie sich was wünschen dürfen, was würden Sie sich von der Gesellschaft wünschen?
Mirko Bernhardt: Ich würde mir von der Gesellschaft wünschen, dass die Bewegung wieder ein bisschen
Mirko Bernhardt: mehr in den Vordergrund gerückt wird.
Mirko Bernhardt: Und dass Kinder sich freier bewegen dürfen in der Natur, dass Sport halt ein
Mirko Bernhardt: ganz normaler Tagesablauf ist.
Mirko Bernhardt: Ich glaube, die Kinder, die wir heute in der Schwimmschule haben oder auch im
Mirko Bernhardt: Unterricht oder sonst wo, die sind sehr medienaffin.
Mirko Bernhardt: Die wissen sehr, mit Medien umzugehen, was ja auch wichtig ist für die Zukunft
Mirko Bernhardt: und für die Entwicklung.
Mirko Bernhardt: Aber manchmal kommt die allgemeine Bewegung zu kurz. Ich sehe da also Kinder,
Mirko Bernhardt: die können nicht mehr sicher rückwärts laufen oder eine Rolle ist eine große
Mirko Bernhardt: Herausforderung, Rolle vorwärts, Rolle rückwärts, sogar noch mehr.
Mirko Bernhardt: Das würde ich mir schon wünschen, dass man diese Bewegung wieder etwas mehr
Mirko Bernhardt: an die erste Stelle stellt.
Ralf Bröker: So ein bisschen Turnvater Jan und nicht nur die beiden Daumen,
Ralf Bröker: die dann auf dem Handy alles bewegen können.
Mirko Bernhardt: Weil Turnvater Jan ja sehr militärisch strukturiert war, da würde ich mir noch
Mirko Bernhardt: mehr Spielform wünschen.
Ralf Bröker: Genau, also Spielform statt militärisch. Genau, ja. Ja, Herr Krummel,
Ralf Bröker: wenn Sie sich was wünschen dürfen, abgesehen von Weltfrieden.
Michael Crummenerl: Abgesehen von Weltfrieden. Ich bin da komplett bei dem auch dabei,
Michael Crummenerl: was Bewegung ganz wichtig ist. Ich glaube, die Mischung macht es.
Michael Crummenerl: Also komplett auf Medien zu verzichten, das geht mittlerweile nicht mehr.
Michael Crummenerl: Aber auch das ist mal rausgehen.
Michael Crummenerl: Wir hatten es jetzt mit dem Schwimmen. Das ist mit dem Thema Fahrradfahren das
Michael Crummenerl: ähnliche Gleichgewicht halten, das Gefühl für den Körper kriegen.
Michael Crummenerl: Und ich glaube, das muss man oder sollte man von Anfang an früh unterstützen,
Michael Crummenerl: weil da ganz viel andere Dinge dranhängt.
Michael Crummenerl: Und das hatten wir vorhin auch gehört, dass Kinder, die sich gut bewegen können,
Michael Crummenerl: die motorisch fit sind, das dann auch wieder leichter haben,
Michael Crummenerl: schwimmen zu lernen. Und ich glaube, da hängt ganz viel mit zusammen.
Michael Crummenerl: Und das sollte man, glaube ich, unterstützen.
Ralf Bröker: Run and Jump nicht nur auf dem Monitor und Jump and Dive auch nicht nur auf dem PC.
Mirko Bernhardt: Genau.
Ralf Bröker: In diesem Sinne. Vielen Dank in die Runde, sage ich.
Michael Crummenerl: Gerne.
Mirko Bernhardt: Gerne. Vielen Dank, dass ich da sein durfte.
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