Der Kultursommer kommt wieder nach Barkenberg und Östrich!
Shownotes
Gemeinsam Kultur genießen – und das vor Ort, bei freiem Eintritt und mit vielen gut gelaunten Menschen! Das bietet der Dorstener Kultursommer auch in diesem Jahr an zwei Samstagen in Barkenberg und Östrich. Bürgerschaftliches Engagement macht es möglich, dass am 11. Juli in Barkenberg rund um die Wassertreppe am Gemeinschaftshaus und am 18 Juli auf dem Gelände des Reitervereins Gahlen ein buntes Angebot für Leib und Seele an den Start geht. Werner Kapteinat und Hannes Schmidt-Domogalla berichten in der neuen Folge des VolksbankTalks von den Vorarbeiten und den Zielen der Organisatoren.
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Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast beim Volksbank-Talk,
Ralf Bröker: dem Podcast der Vereinten Volksbank, die Herren Hannes Schmidt-Mogala.
Hannes Schmidt-Domogalla: Dankeschön, guten Abend.
Ralf Bröker: Und der Herr Werner Kapteinheit.
Werner Kapteinat: Ja, guten Tag.
Ralf Bröker: Sie beide sind hier, weil wir haben was Gemeinsames vor. Und zwar haben wir
Ralf Bröker: den Dorstner Kultursommer 2026 vor der Brust.
Ralf Bröker: Und in Barkenberg und in Österreich geht es auch diesmal wieder rund und wir
Ralf Bröker: freuen uns auf zwei tolle Veranstaltungen.
Ralf Bröker: Aber bevor wir darüber reden, hätte ich doch die Bitte, dass Sie sich einmal
Ralf Bröker: kurz vorstellen. Herr Schmidt und Mogalla, fangen Sie doch einfach mal an.
Hannes Schmidt-Domogalla: Ja, ich vertrete den Förderverein und die Veranstaltung in Bagenberg.
Hannes Schmidt-Domogalla: Seit vielen Jahren machen wir auch immer wieder unterstützt durch die Volksbank
Hannes Schmidt-Domogalla: Veranstaltungen, Freiluftveranstaltungen um das Gemeinschaftshaus herum,
Hannes Schmidt-Domogalla: was eigentlich unsere Leidenschaft ist.
Hannes Schmidt-Domogalla: Wir stellen fest, außen vor dem Haus, umsonst und draußen erreichen wir die
Hannes Schmidt-Domogalla: gesamte Bevölkerung. Das finden wir wieder gut.
Hannes Schmidt-Domogalla: Und das mit Kultur zu verbinden, schöne Orte zu entdecken, immer wieder andere
Hannes Schmidt-Domogalla: Orte zu bespielen, ist unsere Leidenschaft.
Ralf Bröker: Herr Kapteinhardt.
Werner Kapteinat: Ja, mein Name ist Werner Kapteinhardt. Ich arbeite im Heimatverein Galen,
Werner Kapteinat: Arbeitsgruppe Österreich mit, unter anderem dann auch im Bürgerforum Österreich.
Werner Kapteinat: Wir sehen das so, dass man die Kultur zu den Menschen bringen muss.
Werner Kapteinat: Also nicht nur die Kultur letztendlich konsumieren lassen muss über irgendwelche
Werner Kapteinat: Medien, sondern direkt zu den Menschen.
Werner Kapteinat: Deshalb finden wir es gut, dass mittlerweile seit vier Jahren auch der Kultursommer
Werner Kapteinat: in den jeweiligen Stadtteilen stattfindet.
Werner Kapteinat: Und wir freuen uns also auch darauf, dass wir also auch in diesem Jahr wieder dabei sind.
Ralf Bröker: Vor zwei Jahren in Barkenberg, vor vier Jahren in Barkenberg hat es schon richtig
Ralf Bröker: tolle Veranstaltungen gegeben.
Ralf Bröker: Können Sie noch mal ein bisschen was erzählen dazu, wie es dann gewesen ist?
Hannes Schmidt-Domogalla: Ja, es geht sogar noch weiter zurück. Das erste Mal haben wir 2016 eine Filmnacht
Hannes Schmidt-Domogalla: am See veranstaltet. Das war das erste Mal zusammen mit Kooperationspartnern
Hannes Schmidt-Domogalla: die Überlegung, kann man nicht auch draußen was machen? Es ist so eine schöne
Hannes Schmidt-Domogalla: Umgebung am See und um das Gemeinschaftshaus herum.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das war der Beginn der ersten Filmnacht und das haben wir dann eben 2022 nochmal
Hannes Schmidt-Domogalla: wiederholt als Kultursommerveranstaltung.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das kam wahnsinnig gut an, sodass für uns klar war, wir müssen immer wieder
Hannes Schmidt-Domogalla: mal draußen was machen, um die Orte zu bespielen und um, wie gesagt,
Hannes Schmidt-Domogalla: alle Menschen zu erreichen.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das heißt, es gibt Filmnacht und es gibt darum herum auch Speisen,
Hannes Schmidt-Domogalla: Getränke und sonstige Kulturangebote.
Ralf Bröker: Ja, und in Österreich hat es auch schon zweimal richtig schöne Veranstaltungen
Ralf Bröker: gegeben. Und erzählen Sie noch mal ein bisschen, was darüber, wie das gewesen ist.
Werner Kapteinat: Ja, vor vier Jahren wurde uns ja auch bekannt, dass man die Möglichkeit hat,
Werner Kapteinat: im Stadtteil selbst am Kultursommer auch teilzunehmen.
Werner Kapteinat: Und dann haben wir lange überlegt und haben gesagt, oh, das machen wir,
Werner Kapteinat: das ist eine Chance für uns in Österreich, weil kulturell läuft ja in Österreich
Werner Kapteinat: eigentlich überhaupt nichts, das ist eine kulturelle Wüste, wenn man das so will,
Werner Kapteinat: und haben dann eben versucht, in einem etwas kleineren Rahmen ein Festival auf
Werner Kapteinat: die Beine zu stellen, direkt am Kanal, bei den Kanufreunden auf dem Gelände
Werner Kapteinat: und wir wurden selbst überrascht über die Resonanz und auch über die Qualität der Auftretenden
Werner Kapteinat: und das war so eine tolle Sache, dass wir dann gesagt haben,
Werner Kapteinat: okay, wenn wir die Gelegenheit bekommen, machen wir es gerne nochmal,
Werner Kapteinat: das war dann zwei Jahre später der Fall, Wobei wir dann allerdings ein Theaterfestival
Werner Kapteinat: auf die Beine gestellt haben, was also auch sehr gut ankam.
Werner Kapteinat: Verschiedene Theatersparten wurden da vorgestellt, angefangen von den Kindern,
Werner Kapteinat: Spontantheater und dann aber auch professionelle Künstler.
Werner Kapteinat: Das war jetzt wieder eine ganz andere Geschichte. Und ja, in diesem Jahr werden
Werner Kapteinat: wir auch ein Konzept organisiert bekommen, was also auch einen Qualitätsanspruch
Werner Kapteinat: hat, der österreich gerecht werden wird.
Ralf Bröker: Da gehen wir gleich mal ins Detail. Aber erst machen wir mal Barkenberg.
Ralf Bröker: Was liegt denn da jetzt an? Wieder eine Filmnacht oder was machen Sie diesmal?
Hannes Schmidt-Domogalla: Ein Film wird es diesmal nicht werden. Tatsächlich versuchen wir wieder neue
Hannes Schmidt-Domogalla: Schwerpunkte aus dem Ort heraus zu entwickeln.
Hannes Schmidt-Domogalla: Wir hatten in den vergangenen Jahren auch den Abbruch des Wulfner Marktgebäudes
Hannes Schmidt-Domogalla: thematisiert. Wir haben die letzte Gelegenheit genutzt, es nochmal zu beleuchten.
Hannes Schmidt-Domogalla: Wir haben danach gefeiert, dass es jetzt weg ist.
Hannes Schmidt-Domogalla: Jetzt haben wir was ganz anderes gefunden. Die Wassertreppe.
Hannes Schmidt-Domogalla: Kulturgarten an der Wassertreppe ist das Thema.
Hannes Schmidt-Domogalla: Die Wassertreppe ist vor 14 Jahren aus Kostengründen stillgelegt worden.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das ist neben dem Gemeinschaftshaus.
Hannes Schmidt-Domogalla: Man könnte sagen ein Brunnen. Eigentlich ist es eine sprudelnde Quelle,
Hannes Schmidt-Domogalla: die über eine lange Strecke am Gemeinschaftshaus entlang über gepflasterte Fläche
Hannes Schmidt-Domogalla: in den See hineinfließt und von den Kindern zum Spielen genutzt wird.
Hannes Schmidt-Domogalla: Immer ein toller Ort im Sommer, wenn es warm ist.
Hannes Schmidt-Domogalla: Und das ist es uns wert zu feiern. Also zu sagen, wir freuen uns riesig,
Hannes Schmidt-Domogalla: dass das wieder läuft. Wir haben eine große Spende dafür bekommen,
Hannes Schmidt-Domogalla: auch Bürger haben gespendet.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das lohnt sich, das zu feiern. Und deswegen wollen wir da rumherum eben diesen Tag veranstalten.
Ralf Bröker: Damit ist der Ort schon beschrieben, wo das alles stattfindet.
Ralf Bröker: Wann findet das denn statt?
Hannes Schmidt-Domogalla: Das findet am Samstag, dem 11. Juli statt, beginnt um 16 Uhr und wir werden
Hannes Schmidt-Domogalla: bis in den Abend hinein bis 23 Uhr feiern und von daher auch ganz unterschiedliche
Hannes Schmidt-Domogalla: Schwerpunkte im Laufe des Tages setzen.
Ralf Bröker: Ja und in Österreich, wann ist was?
Werner Kapteinat: Ja, eine Woche später, am 18.07. von 16 bis 22 Uhr auf dem Gelände des Reitervereins in Österreich.
Werner Kapteinat: Wir werden also versuchen, ein Programm zu organisieren, was verschiedene Spielarten
Werner Kapteinat: der Kultur abbilden wird.
Werner Kapteinat: Wir haben Poetry Slam dabei, was also für uns ein Novum ist,
Werner Kapteinat: was eigentlich mehr so für das jüngere Publikum geeignet ist.
Werner Kapteinat: Aber wir denken auch, es wird alle Bevölkerungsschichten wirklich mit Freude
Werner Kapteinat: erfüllen, was da geboten wird von den Slammern. Das sind also jetzt wirklich
Werner Kapteinat: auch Profileute, also nicht irgendwelche Nachwuchskünstler.
Werner Kapteinat: Wobei wir allerdings auch an Nachwuchskünstler gedacht haben,
Werner Kapteinat: indem wir die offene Bühne auch angeboten haben, sodass sich Nachwuchskünstler
Werner Kapteinat: bei uns melden können, einfach mal auftreten können, eine Viertelstunde,
Werner Kapteinat: eine halbe Stunde, wie auch immer.
Werner Kapteinat: Wir hoffen, dass sich daraus auch wieder etwas entwickelt, was vor vier Jahren
Werner Kapteinat: schon stattgefunden hat.
Werner Kapteinat: Damals trat die Österreicher Trommel-Kombo auf mit vier, fünf Leuten.
Werner Kapteinat: Das hat sich jetzt über vier Jahre so weit weiterentwickelt,
Werner Kapteinat: dass jetzt im Treffpunkt Altstadt zwei Gruppen dieser Kombo tragen und jetzt
Werner Kapteinat: Altstadt-Groove als Bezeichnung führen.
Werner Kapteinat: Wir hoffen, dass also auch in diesem Jahr wieder irgendwas herauskommt,
Werner Kapteinat: was also auch länger ist im Kulturbereich stattfinden wird.
Werner Kapteinat: Und wir denken, das könnte das Improvisationsorchester werden.
Werner Kapteinat: Dass wir also versuchen, auf der Bühne Künstler verschiedener Genreis auftreten
Werner Kapteinat: zu lassen, die alle zusammenspielen, ohne Noten, ohne Vorbereitung,
Werner Kapteinat: nicht wissen, was kommt.
Werner Kapteinat: Und daraus wird ein Stück dann werden oder auch mehrere Stücke werden,
Werner Kapteinat: die auch hörbar sind und die also auch das Publikum fesseln werden.
Werner Kapteinat: Darauf sind wir ganz gespannt und wir hoffen auch, dass sich daraus auch noch
Werner Kapteinat: etwas weiterentwickelt.
Werner Kapteinat: Weitere Künstler werden natürlich auch wieder die, die entfremd sein,
Werner Kapteinat: die vor vier Jahren also aufgetreten sind am Kanal und die wirklich so gut waren,
Werner Kapteinat: dass er sagt, die müssen unbedingt wieder dabei sein.
Werner Kapteinat: Natürlich auch wieder die Kinder, die Kita am Rehbaum, die Jekidsdorsten,
Werner Kapteinat: werden wir versuchen, trotz Ferienbeginn zu bekommen.
Werner Kapteinat: Wir hoffen, dass genügend Kinder dann noch anwesend sein werden an diesem Wochenende.
Werner Kapteinat: Und ja, zum glorreichen Ende wird dann die Rock'n'Roll-Gruppe Danny & Zetschiks
Werner Kapteinat: auftreten und wir hoffen, dass dann der Reiterverein zum Kochen gebracht wird, spätestens dann.
Ralf Bröker: Wie ist das bei Ihnen mit Musik und Bands und so? Gibt es da auch was?
Hannes Schmidt-Domogalla: Ja, natürlich gibt es was. Wir fangen an mit einem Wasserorchester.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das heißt, die Wassertreppe wollen wir also auch gebührend inszenieren durch
Hannes Schmidt-Domogalla: eine Installation von Gerätschaften, die in der Lage sind, mithilfe von Wassertöne
Hannes Schmidt-Domogalla: zu erzeugen. Das ist also ein Mitmachorchester.
Hannes Schmidt-Domogalla: Besonders Kinder werden das nutzen. Das sind also Wasserfässer mit Rohren,
Hannes Schmidt-Domogalla: mit allen möglichen Geräten, die also Pfeiftöne, die das blubbern und so diese
Hannes Schmidt-Domogalla: typischen Wassergeräusche inszenieren.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das ist also der erste Punkt, Kultur zum Mitmachen an der Wassertreppe, an der Wassertreppe.
Hannes Schmidt-Domogalla: Darüber hinaus haben wir Hardys Jazz Band. Die haben schon vor zwei Jahren uns
Hannes Schmidt-Domogalla: als Marching Band beglückt mit Dixieland Sound, also fröhliche Musik,
Hannes Schmidt-Domogalla: die sich über die ganze Fläche bewegt.
Hannes Schmidt-Domogalla: Wir verzichten diesmal auf eine große Bühne, sondern wir wollen es streuen über
Hannes Schmidt-Domogalla: die Fläche. Wir wandern also mit der Musik über die Fläche.
Hannes Schmidt-Domogalla: Danach werden zwei Wurfner Musiker, Too Many Strings nennen sie sich,
Hannes Schmidt-Domogalla: Rock und Pop Klassikerspielen, zwei junge, sehr talentierte Musiker,
Hannes Schmidt-Domogalla: da erhoffe ich mir auch viel, nicht nur Wiedergeben von Songs,
Hannes Schmidt-Domogalla: sondern gute Interpretationen.
Hannes Schmidt-Domogalla: Den Abend werden wir mit einem DJ begehen. Wir haben aber darüber hinaus dazwischen
Hannes Schmidt-Domogalla: noch zum einen die Eröffnung der Wassertreppe, Bürgermeister Stockhoff wird
Hannes Schmidt-Domogalla: uns dort begleiten um 16 Uhr.
Hannes Schmidt-Domogalla: Und wir haben diesen wunderbaren Bauzaun, der die Abrissfläche des Wulfner Marktes
Hannes Schmidt-Domogalla: auf fast 200 Meter umgrenzt. Wir werden den Bauzaun verziehen.
Ralf Bröker: Was Sie nicht sehen können, logischerweise, weil es ja ein Podcast ist und kein
Ralf Bröker: Seekast, es gibt ein gewisses ironisches Lächeln über Ihr Gesicht,
Ralf Bröker: wenn Sie das so erzählen.
Ralf Bröker: Also wie wunderschön ist denn dieser Bauzaun? Muss man damit was machen oder
Ralf Bröker: kann man sich den wirklich in aller Ruhe gut angucken?
Hannes Schmidt-Domogalla: Ja, als Kunstwerk an sich taugt er noch nicht ganz, da wollen wir nachhelfen an der Stelle.
Hannes Schmidt-Domogalla: Ich habe den Bogen ja gerade begonnen. Wir haben vor vier Jahren den Abbruch
Hannes Schmidt-Domogalla: vor Finalisierung des Ganzen gefeiert.
Hannes Schmidt-Domogalla: Wir haben danach eben, wie auch gesagt, dass es weg ist. Da war noch ein großer
Hannes Schmidt-Domogalla: Berg, der Bakenberg. Wir haben endlich erfahren, wo der Bakenberg war.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das war noch nicht der Schutthaufen.
Hannes Schmidt-Domogalla: Übrig geblieben ist eine große Brache und eben eine Umzäunung des Ganzen mit
Hannes Schmidt-Domogalla: klassischen Bauzonelementen und die werden wir verzieren.
Hannes Schmidt-Domogalla: Also bei weitem nicht alle, dafür sind es zu viele, aber wir haben im Fototreff
Hannes Schmidt-Domogalla: einen kleinen Wettbewerb ausgeschrieben und werden großformatige Folien drucken,
Hannes Schmidt-Domogalla: um dort eben Motive aus Barkenberg zu präsentieren.
Hannes Schmidt-Domogalla: Der Kindergarten-Wischenstück, Wolfener Markt, wird dort gemalte Tafeln anbringen.
Hannes Schmidt-Domogalla: Vielleicht kommt von der Gesamtschule noch etwas. Also wir wollen den Ort,
Hannes Schmidt-Domogalla: so wie er ist, annehmen und ein bisschen ironisch überhöhen vielleicht an der Stelle.
Ralf Bröker: Meine Herren, wir haben was für die Augen, wir haben was für die Ohren,
Ralf Bröker: habe ich schon gehört. Gibt es auch was für Leib und Seele, Magen etc. pp.?
Werner Kapteinat: Naja, Österreich ist ja ländlich geprägt und da wird natürlich wahrscheinlich
Werner Kapteinat: kein Pferd geschlachtet werden, aber wir werden andere Dinge anbieten,
Werner Kapteinat: die den Magen füllen und also auch dazu führen, dass man gute Gefühle hat.
Ralf Bröker: Ah ja, und wie sieht es in Bakenberg aus?
Hannes Schmidt-Domogalla: Wir haben ein ganz gutes Programm zusammengestellt. Also zum einen muss ich
Hannes Schmidt-Domogalla: erwähnen, wir haben einen wichtigen Projektpartner, das ist Sus Grün-Weiß-Barkenberg,
Hannes Schmidt-Domogalla: der Fußballverein des Ortes, mit dem wir seit vielen Jahren das erfolgreich veranstalten können.
Hannes Schmidt-Domogalla: Und die Aufgabe des Vereins ist dann im Allgemeinen, uns beim Aufbau zu helfen,
Hannes Schmidt-Domogalla: und Speisen zu bereiten. Also Pommes und Bratwurst, sehr klassisch fußballtauglich
Hannes Schmidt-Domogalla: und dazu gibt es Kaltgetränke aller Art.
Hannes Schmidt-Domogalla: Aber darüber hinaus haben wir auch unsere migrantischen Mitbürger aktivieren können.
Hannes Schmidt-Domogalla: Also wir haben sowohl syrische wie auch irakische Speisen im Angebot.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das ist auch bei den Weihnachtsmärkten schon sehr erfolgreich gelaufen.
Hannes Schmidt-Domogalla: Insofern haben wir dadurch auch vegetarische Angebote, die eben die typischen
Hannes Schmidt-Domogalla: orientalischen Geschmäcker mit sich bringen. Und es gibt Zuckerwatte,
Hannes Schmidt-Domogalla: es gibt Kaffee und Kuchen. Der Förderverein wird mit dem Kaffeetreff eben auch,
Hannes Schmidt-Domogalla: die Kaffeeterrasse bespielen.
Hannes Schmidt-Domogalla: Und es steht seit geraumer Zeit dieses große Eismobile, das mobile Eiskaffee
Hannes Schmidt-Domogalla: auf dem Wolfner Markt. Eine sehr hochwertige mobile Eisdiele,
Hannes Schmidt-Domogalla: kann man sagen. Auch die wird an den Tagen da sein und sicherlich für sich schon viele Gäste anziehen.
Hannes Schmidt-Domogalla: Also wir haben rundherum süß bis herzhaft alles im Angebot.
Ralf Bröker: Das hört sich nach einem sehr, sehr großen, intensiven Programm an.
Ralf Bröker: Wie hoch ist der Eintritt bei Ihnen jeweils?
Werner Kapteinat: Der Eintritt kostet bei uns ein Lächeln. Und wir hoffen, dass viele lächernde
Werner Kapteinat: Leute dann also auch zu uns kommen werden.
Hannes Schmidt-Domogalla: Da kann ich mich nur anschließen.
Ralf Bröker: Ja.
Hannes Schmidt-Domogalla: Es ist umsonst.
Ralf Bröker: Das glaube ich nicht. Ich glaube, es ist kostenlos.
Hannes Schmidt-Domogalla: Ja, ja, das ist umsonst.
Ralf Bröker: Umsonst ist es nicht. Weil eine Sache würde ich gerne nochmal ansprechen,
Ralf Bröker: so zum Schluss des Podcasts.
Ralf Bröker: Wenn am 11. und am 18. Juli da so viel passiert in Barkenberg und in Österreich,
Ralf Bröker: geht sowas ohne bürgerschaftliches Engagement?
Hannes Schmidt-Domogalla: Nein, nein, ganz und gar nicht.
Werner Kapteinat: Ja, es war uns natürlich ähnlich, wenn die Leute uns nicht helfen würden,
Werner Kapteinat: die Bürgerschaft letztendlich und wir verlassen uns da absolut darauf und da
Werner Kapteinat: sind wir uns auch noch nie im Stich gelassen worden innerhalb des Dorfes.
Werner Kapteinat: Hilfen wir sich nun mal gegenseitig und das wird auch bei dieser Veranstaltung
Werner Kapteinat: so sein und da geht es nicht ohne, das ist nun mal so.
Hannes Schmidt-Domogalla: Und das ist bei uns auch so. Die Zusammenarbeit mit vielen Vereinen ist unglaublich
Hannes Schmidt-Domogalla: wichtig, dass man sich im Vorfeld gemeinsam abspricht. Wer kann was? Wer besorgt etwas?
Hannes Schmidt-Domogalla: Wer hat das große Fahrzeug, um die Sachen zu transportieren und so weiter?
Hannes Schmidt-Domogalla: Großer logistischer Aufwand im Vorfeld, aber wir haben ja glücklicherweise ein
Hannes Schmidt-Domogalla: bisschen Übung auch bereits.
Hannes Schmidt-Domogalla: Und im Nachgang sind immer alle total geschafft, aber halbfroh,
Hannes Schmidt-Domogalla: dass es ein toller Abend war.
Ralf Bröker: Kann ich gut nachvollziehen. Also die Idee, dass drei, vier Leute sich zusammentun
Ralf Bröker: müssen und dann funktioniert das schon irgendwie, das kann man wegknicken.
Ralf Bröker: Also wir müssen da schon gemeinsam unterwegs sein.
Ralf Bröker: Und diese Grundidee ist es ja eben auch, mit bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam
Ralf Bröker: eben Dinge auf die Beine zu stellen, die sonst so nicht zustande kommen.
Ralf Bröker: Weder in Bagenberg noch in Österreich. Und dazu auf der einen Seite einmal herzlichen
Ralf Bröker: Dank und dann drücke ich Ihnen natürlich kräftig die Daumen, dass am 11.
Ralf Bröker: Und am 18. Juli jeweils zu Ihren Zeiten nicht nur die Sonne scheint,
Ralf Bröker: beziehungsweise wenn sie untergeht, es immer noch ein bisschen warm ist,
Ralf Bröker: es trocken ist und Sie dann das ein oder andere Getränk auch noch eventuell
Ralf Bröker: verkaufen und verköstigen können, damit,
Ralf Bröker: auch in der Kasse noch ein bisschen was übrig bleibt für Sie.
Hannes Schmidt-Domogalla: Das würde ich mir wünschen, ja.
Werner Kapteinat: Das wäre schön.
Hannes Schmidt-Domogalla: Vielen Dank.
Ralf Bröker: Im Sinne. Vielen Dank, dass Sie beim Podcast dabei gewesen sind.
Ralf Bröker: Und wir sehen uns in Barkenberg und in Österreich.
Hannes Schmidt-Domogalla: Wir sehen uns.
Werner Kapteinat: Okay, gut. Das machen wir.
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