Die Big Band der Bundeswehr kommt nach Dorsten!

Shownotes

Der Dorstener Kultursommer geht in seine nächste Auflage. Den Anfang der von der Vereinten Volksbank und der Stadt Dorsten getragenen Veranstaltungsreihe macht dabei das Konzert der Big Band der Bundeswehr am frühen Abend des 16. Juni (Dienstag). Über das Musikereignis auf dem Parkplatz im Lippetal spricht Stabshauptmann Johannes Langendorf mit Ralf Bröker. Dabei geht es auch um den Grund, warum der Eintritt zum Konzert frei sein und stattdessen um Spenden für das ehrenamtliche Engagement in Dorsten gebeten wird. Und natürlich wird die Frage geklärt, ob es die Big Band der Bundeswehr ist, die hohe Politiker mit dem Zapfenstreich verabschiedet.

Transkript anzeigen

Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast im Volksbank-Talk.

Ralf Bröker: Herr Stabshauptmann Johannes Langendorf, ich grüße Sie.

Johannes Langendorf: Bröker, guten Tag.

Ralf Bröker: Mit drei großen Events geht der Dorstner Kultursommer im Juni und Juli dieses

Ralf Bröker: Jahres in seine nächste Auflage.

Ralf Bröker: Den Anfang der von uns, der Vereinten Volksbank und der Stadt Dorsten getragene

Ralf Bröker: Veranstaltungsreihe macht das Big Band Konzert der Bundeswehr am frühen Abend

Ralf Bröker: des 16. Juni. Das ist ein Dienstagabend.

Ralf Bröker: Herr Langendorff, da sind Sie zu Gast. Ich freue mich da drauf.

Johannes Langendorf: Wir freuen uns auch schon. Ich mache das ja mittlerweile zehn Jahre und ich

Johannes Langendorf: glaube, wir waren in diesen zehn Jahren noch nicht in Dorsten.

Johannes Langendorf: Ich habe Dorsten ganz bewusst ausgewählt, weil wir eben hier noch nicht waren.

Johannes Langendorf: Auch wenn wir eben schon festgestellt haben, dass ich irgendwie in meinem heimatlichen

Johannes Langendorf: Alkoholvorrat den Dorstener Pütte habe.

Johannes Langendorf: Warum auch immer, wie der da reingekommen ist, aber wir waren noch nicht in Dorsten.

Ralf Bröker: Vielleicht hatten Sie einfach Gäste aus Dorsten, so wie Sie heute auch unser Gast sind.

Ralf Bröker: Und alte Traditionen bei uns als Gast ist es, dass man sich erst einmal kurz

Ralf Bröker: vorstellt. Herr Langendorf, wer sind Sie, was machen Sie?

Johannes Langendorf: Also ich bin Stabshauptmann bei der Bundeswehr, bei der Big Band der Bundeswehr,

Johannes Langendorf: Stabshauptmann Johannes Langendorf und ich bin der Tourmanager der Big Band der Bundeswehr.

Johannes Langendorf: Ich sage ganz bewusst immer Tourmanager,

Johannes Langendorf: denn bei der Bundeswehr würde man vermutlich sagen S3-Offizier.

Johannes Langendorf: Das ist so Ork und Besorger, der ist für alles sozusagen zuständig.

Johannes Langendorf: Aber da ich glaube, dass die wenigsten jetzt hier so grundsätzlich Bundeswehr

Johannes Langendorf: sozialisiert sind, sage ich einfach für die ganzen Zivilisten und für diejenigen,

Johannes Langendorf: die so mit der zivilen Welt arbeiten,

Johannes Langendorf: mehr zu tun haben. Ich bin der Tourmanager, das heißt, ich organisiere die Touren,

Johannes Langendorf: suche die Veranstalter aus, bespreche mit denen, wie wir dieses Konzert am besten

Johannes Langendorf: durchführen, berate die in der Durchführung vor Ort und all die Fragen beantworte

Johannes Langendorf: ich, die dann eben so aufkommen bei so einer großen Produktion.

Ralf Bröker: Da ergibt sich ja automatisch die Frage, wie musikalisch sie sind.

Johannes Langendorf: Ja, das ist eine gute Frage. Das ist eine gute Frage. Tatsächlich bin ich musikalisch.

Johannes Langendorf: Ich habe tatsächlich ursprünglich mal Musik studiert, auch über die Bundeswehr schon.

Johannes Langendorf: 1990 bis 1994 habe ich Trompete studiert in Hilden, habe ich gewohnt.

Johannes Langendorf: Das ist so eine Art Internat, das ist so ein Musikinternat, könnte man sich

Johannes Langendorf: vorstellen, oder eine Akademie der Bundeswehr. und wir haben zivil studiert

Johannes Langendorf: an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Johannes Langendorf: Und dann bin ich sieben Jahre lang in einem Orchester gewesen,

Johannes Langendorf: nämlich im Heeresmusikor Veit Zöchheim, das ist bei Würzburg.

Johannes Langendorf: Und ja, dann habe ich da sieben Jahre Trompete gespielt und irgendwann habe

Johannes Langendorf: ich gedacht, jetzt könnte nochmal was anderes passieren und so habe ich mich

Johannes Langendorf: dann für eine andere Laufbahn beworben und über mehrere Umwege bin ich dann

Johannes Langendorf: irgendwann zur Big Band der Bundeswehr gekommen.

Johannes Langendorf: Die Tourmanager vor mir waren alle Nichtmusiker, das heißt, ich bin der erste...

Johannes Langendorf: Musikalische Tourmenschheit, wenn man so will.

Ralf Bröker: Herzblut werden die trotzdem alle gehabt haben, gehe ich mal fest von aus.

Ralf Bröker: Wie ist es denn bei Ihnen?

Ralf Bröker: Könnten Sie denn auch noch einspringen? Spielen Sie manchmal heimlich noch mit?

Ralf Bröker: Haben Sie einen kleinen Auftritt?

Johannes Langendorf: Also nicht bei der Big Band. Ich habe das schon mal gemacht,

Johannes Langendorf: dass irgendein Bürgermeister sagte, Mensch, Johannes, ich möchte mal gerne mit

Johannes Langendorf: der Big Band der Bundeswehr spielen. Das kriegen wir nicht hin.

Johannes Langendorf: Also der Bürgermeister war sehr ambitioniert und motiviert, aber ich habe gesagt,

Johannes Langendorf: weißt du was, wir machen das zusammen, dann spielst du Saxofon,

Johannes Langendorf: ich spiele Trompete. Das haben wir dann hinbekommen.

Johannes Langendorf: Also ich spiele glaube ich noch ganz passabel, denn wenn sie das einmal so richtig

Johannes Langendorf: beruflich mal gemacht haben, dann haben sie die Grundfertigkeit natürlich raus.

Johannes Langendorf: Ich mache privat auch noch Musik und ich leite noch so ein kleines Blechbläserensemble.

Johannes Langendorf: Ich bin eher so in der Klassik unterwegs.

Johannes Langendorf: Das ist die Big Band ja nicht. Wir sind ja ein klassisches Show- und Unterhaltungsorchester.

Johannes Langendorf: Also Jazz und Popularmusik ist

Johannes Langendorf: da eher so angesagt und das ist nicht mein Genre, was ich gelernt habe.

Johannes Langendorf: Ich bin eher der ausgebildete klassische Orchestermusiker.

Ralf Bröker: Denn der Grund, warum die Bundeswehr überhaupt eine Big Band hat, ist ja, vermute ich mal,

Ralf Bröker: dass sie zum Beispiel die großen Zapfenstreiche, die im Fernsehen übertragen

Ralf Bröker: werden, machen, wenn verdiente Politikerinnen und Politiker in den Ruhestand gehen.

Johannes Langendorf: Und genau das nicht. Ach Mann!

Ralf Bröker: Und ich habe gedacht, daher kenne ich das alles.

Johannes Langendorf: Nein, das ist tatsächlich immer so, ich habe öfter mal so kleine Backstage-Führungen

Johannes Langendorf: vor solchen Konzerten, weil wir auf der größten Trailerbühne Europas spielen,

Johannes Langendorf: auch hier in Dorsten natürlich.

Johannes Langendorf: Und dann sage ich mal, wo sehen sie uns als Big Band der Bundeswehr nie?

Johannes Langendorf: Und dann ist die Antwort, die dann kommen sollte, irgendwann kommt sie meistens

Johannes Langendorf: dann auch, ja, am roten Teppich im Kanzleramt sieht man uns nicht und bei dem

Johannes Langendorf: großen Zapfenstreich sieht man uns auch nicht.

Johannes Langendorf: Nicht, dass unsere Musiker nicht

Johannes Langendorf: könnten, aber wir sind ein völlig anderer Klangkörper der Militärmusik.

Johannes Langendorf: Den hat insgesamt 15 Klangkörper, 14 sind davon aufgebaut wie ein symphonisches

Johannes Langendorf: Blasorchester, also praktisch wie ein Sinfonieorchester, nur mit Bläsern und Schlagwerk.

Johannes Langendorf: Und die Big Band der Bundeswehr ist praktisch nur halb so groß und ist aber

Johannes Langendorf: so die klassische Big Band-Besetzung à la Glenn Miller. Und das ist ja so die

Johannes Langendorf: ursprüngliche Big Band Besetzung, also fünf Saxophone, vier Posaunen,

Johannes Langendorf: vier Trompeten und dann diese Rhythmusgruppe.

Johannes Langendorf: Und deswegen sind wir da nicht, weil wir einfach natürlich ganz stark von der

Johannes Langendorf: Technik auch abhängig sind. Die Rhythmusgruppe muss Technik haben, die muss Strom haben.

Johannes Langendorf: Deswegen sieht man uns nicht beim großen Zapfenstreich oder am...

Johannes Langendorf: Kanzleramt auf dem roten Teppich, wenn die Staatsgäste empfangen werden.

Ralf Bröker: Deswegen ist das mit der Infrastruktur auch gleich nochmal unser Thema.

Ralf Bröker: Aber vorher muss ich mal eine Sache klar haben.

Ralf Bröker: 15 Klangkörper, also 15 Gruppen, die Musik machen in der Bundeswehr.

Ralf Bröker: 14 für das, was man immer mit Militärmusik verbindet. Eine Gruppe nicht.

Ralf Bröker: Aber warum dann Bundeswehr und Big Band?

Johannes Langendorf: Ja, Glenn Miller war ja der berühmteste Militärmusiker aller Zeiten,

Johannes Langendorf: würde ich mal behaupten.

Johannes Langendorf: Also in der Nachkriegszeit kam ja diese Musik dann praktisch zu uns rüber,

Johannes Langendorf: mit den Amerikanern natürlich auch und das ist einfach eine legendäre Besetzung

Johannes Langendorf: und dass sie sich bis heute so hält, dass sie sich nicht nur bis heute hält,

Johannes Langendorf: sondern so großer Beliebtheit erfreut, so populär er auch ist und alle großen

Johannes Langendorf: Künstler dann irgendwie vielleicht auch im Laufe ihrer Schaffensperiode mal

Johannes Langendorf: gesagt haben, oh jetzt habe ich eigentlich alles gemacht,

Johannes Langendorf: ich habe alles gesagt oder ich habe vieles gesagt, aber ein Swing-Album,

Johannes Langendorf: das möchte ich nochmal machen.

Johannes Langendorf: Und dann ihre Songs im Swing-Stil herausbringen.

Johannes Langendorf: Wir haben ja auch ein gutes Beispiel. Wir haben jetzt mit Heinz-Rudolf Kunze,

Johannes Langendorf: der auch schon, ich glaube, fast 70 ist.

Johannes Langendorf: Und er hat dann gesagt, ich möchte meine Songs im Swing-Stil herausbringen.

Johannes Langendorf: Das hat er mit uns gemacht.

Johannes Langendorf: Also dieser Stil hat sich gehalten und es ist ja auch einfach eine spannende

Johannes Langendorf: Besetzung, weil sie einfach so fett ist, wenn sie so mit einem Rock- oder Popstar

Johannes Langendorf: sowas auf die Bühne bringen.

Johannes Langendorf: Der ist gewohnt, mit einer kleinen Besetzung zu spielen, mit fünf bis acht Mann,

Johannes Langendorf: neun Mann oder sowas. Und dann haben sie plötzlich 13 Bläser da im Rücken und

Johannes Langendorf: eine riesenfette Rhythmusgruppe. Das klingt natürlich auch ganz anders.

Johannes Langendorf: Und deswegen ist die Big Band der Bundeswehr sehr gut da, wo sie ist.

Johannes Langendorf: Und sie passt wunderbar in diesen ganzen Kontext Militärmusik,

Johannes Langendorf: aber hat ein ganz anderes Aufgabenprofil.

Ralf Bröker: Dann suche ich deines, mein ganzes Herz von Heinz-Rudolf Kunze mal in dieser

Ralf Bröker: Swing-Version raus. Da höre ich ja dann die Big Band der Bundeswehr.

Johannes Langendorf: Das ist eine großartige Version geworden, wirklich ganz toll.

Johannes Langendorf: Es ist ein richtig tolles Album geworden mit Heinz-Rudolf Kunze und hat auch

Johannes Langendorf: ihm sehr viel Spaß gemacht.

Johannes Langendorf: Wir waren jetzt die letzten zwei, drei Jahre immer wieder mit ihm auf Tour.

Johannes Langendorf: Also das hat richtig Spaß gemacht.

Johannes Langendorf: Man erkennt natürlich auch die Songs sofort, aber man merkt,

Johannes Langendorf: es ist ein völlig anderer Song, weil er einfach so klanglich viel,

Johannes Langendorf: viel, vielfältiger ist, als es Heinz-Rudolf Kunze selbst gewohnt war.

Ralf Bröker: Die Zahl der Big Bands in Deutschland ist aber wegen der großen Kosten,

Ralf Bröker: die damit verbunden sind, sind ja viele Menschen, ja eher zurückgegangen.

Ralf Bröker: Also auch Rundfunkanstalten überlegen ja, ob sie das weitermachen wollen.

Ralf Bröker: Aber die Big Band der Bundeswehr wird es weitergeben.

Johannes Langendorf: Ja gut, also das wäre jetzt unseriös darüber wirklich zu spekulieren,

Johannes Langendorf: aber ich habe jetzt sehr gute Hoffnung, dass es uns weitergibt.

Johannes Langendorf: Wir haben es jetzt weit über 50 Jahre schon geschafft und es gibt tatsächlich

Johannes Langendorf: nur noch fünf feste professionelle Big Bands, die also in einer festen Besetzung

Johannes Langendorf: immer zusammen spielen.

Johannes Langendorf: Und das sind tatsächlich die vier Rundfunkanstalten, der WDR,

Johannes Langendorf: der HR, der NDR und der SWR.

Johannes Langendorf: Und dann gibt es tatsächlich nur noch uns als feste, professionelle Band und

Johannes Langendorf: ja, das ist schon ein exklusives Unterfangen, so eine Band auch natürlich zu

Johannes Langendorf: unterhalten, aber es ist lohnenswert.

Ralf Bröker: Bevor wir auf das Konzert in Dorsten kommen, habe ich noch eine Frage.

Ralf Bröker: Die Bundeswehr macht viel in Sachen Sport.

Ralf Bröker: Werden Sie da oft mit verglichen, so nach dem Motto, auf den ersten Blick hat

Ralf Bröker: das doch gar nichts mit Bundeswehr zu tun, Sie sollen doch das Land verteidigen.

Johannes Langendorf: Wir sind natürlich vollwertige Soldaten, also alle Musiker sind Soldaten,

Johannes Langendorf: Das heißt, sie müssen auch einmal im Jahr, also wir alle, ich auch,

Johannes Langendorf: müssen einmal im Jahr unsere soldatischen Grundfertigkeiten nachweisen.

Johannes Langendorf: Also Schießen, ABC, Schutzausbildung, Sanitätsausbildung, Marschieren.

Johannes Langendorf: Was eben so alles dazu gehört, das gehört auch zu unseren soldatischen Grundfertigkeiten,

Johannes Langendorf: die wir in den Tourplan mit einbauen.

Johannes Langendorf: Natürlich so, dass die Band das immer geschlossen macht, sonst würden wir vielleicht,

Johannes Langendorf: weil die Saxofone gerade beim Schießen sind, können wir nicht spielen, das wäre schwierig.

Johannes Langendorf: Aber das gehört für uns mit dazu. Wir werden immer ein bisschen mit dem Sport

Johannes Langendorf: auch verglichen, weil wir natürlich so hoch spezialisiert sind.

Johannes Langendorf: Wir sind wirklich hoch spezialisiert.

Johannes Langendorf: Die Musiker, die wir in unserer Big Band haben, werden ja speziell nur für die Big Band gecastet.

Johannes Langendorf: Das ist so ein bisschen wie bei The Boys, kann man sich das vorstellen.

Johannes Langendorf: Bloß wir haben nicht so schicke Sessel, die sich automatisch rumdrehen,

Johannes Langendorf: sondern wir haben Bewerber und dann sitzt die Band unten im Probesaal und die

Johannes Langendorf: Bewerber, die sich um eine Stelle bei uns bewerben, müssen sich dann eine gute Stunde lang.

Johannes Langendorf: Das präsentieren in allen möglichen Richtungen, in allen möglichen Disziplinen.

Johannes Langendorf: Und wenn sie Glück haben, nach mehreren Runden sind sie dann am Ende des Tages

Johannes Langendorf: diejenigen, die vielleicht für diese Stelle in Frage kommen.

Johannes Langendorf: Und dann müssen sie aber noch das militärische Assessment auch durchlaufen.

Johannes Langendorf: Das heißt, sie werden dann noch militärisch, körperlich und solche Dinge geprüft

Johannes Langendorf: und dann können sie erst zu uns kommen.

Johannes Langendorf: Aber wir sehen uns schon als Teil dieser gesamten Bundeswehr und mit unseren

Johannes Langendorf: speziellen Aufgaben und dem Verteidigungsfall, wovon ja jetzt immer wieder auch

Johannes Langendorf: die Rede ist, sind wir der Sanität ganz nah, sind wir der Sanität zugeordnet

Johannes Langendorf: und dann wären wir auch im Zweifelsfall Sanitäter.

Ralf Bröker: Aber Sie haben auf jeden Fall kein Manöver am 16.

Ralf Bröker: Juni, sondern dann sind Sie in Dorsten und Ihr Manöver ist sozusagen,

Ralf Bröker: dass sie dann im Lippetal mit ihrem großen Tourbus kommen.

Ralf Bröker: Sie haben ja eine Bühne in einem Lkw versteckt, sag ich mal.

Johannes Langendorf: Ja, also wir haben ja viele Fahrzeuge, die da an diesem Tag anreisen.

Johannes Langendorf: Wir sind alleine vier Sattelschlepper und dann zwei große Busse und dann mehrere Kleinfahrzeuge.

Johannes Langendorf: Also es ist eine Produktion, die nur unsererseits über 70 Personen umfasst.

Johannes Langendorf: Achtung nochmal, 25 Menschen sieht man auf der Bühne.

Johannes Langendorf: 70 sind an dieser ganzen Produktion beteiligt. Also das ist schon ein ganz,

Johannes Langendorf: ganz großes Ding und ich habe immer, das sage ich auch den Veranstaltern,

Johannes Langendorf: die zu uns auch kommen müssen, wenn sie ein Open Air mit uns gestalten wollen,

Johannes Langendorf: zum Veranstalterbriefing einmal im Jahr kommen die nach Euskirchen,

Johannes Langendorf: Open Air und Indoor-Veranstalter,

Johannes Langendorf: die kriegen immer meinen ganz großen Respekt, weil das ist eine wirklich große

Johannes Langendorf: Produktion, auch professionelle Agenturen tun sich mit so einer Produktion nicht leicht.

Johannes Langendorf: Ich weiß das, weil wir mit solchen Agenturen manchmal zusammenarbeiten und wenn

Johannes Langendorf: sie eine professionelle Band managen mit fünf bis acht Mitgliedern,

Johannes Langendorf: ist das was anderes, als wenn sie so einen 40-Mann-Personalkörper mit all diesen

Johannes Langendorf: technischen Spezifikationen von A nach B bringen müssen.

Johannes Langendorf: Also großen Respekt und wir werden genau mit diesem riesen Tross,

Johannes Langendorf: mit diesem riesen, riesengroßen Tross werden wir nach Dorsten kommen.

Ralf Bröker: Ist ja auch der Grund, warum wir es im Lippetal machen, weil wir...

Ralf Bröker: Da müssen wir zum Beispiel Strom hinlegen und als ich Ihre Anforderungen in

Ralf Bröker: Sachen Strom gesehen habe, habe ich gedacht, oh, da wird aber das ein oder andere.

Johannes Langendorf: Hoffentlich geht ein dorstliches Licht aus einer anderen Stelle.

Ralf Bröker: Nein, wir werden dafür sorge tragen, dass vor Ort der Strom dann auch erzeugt

Ralf Bröker: wird, aber die Menge entspricht ungefähr einem kleineren Stadtteil hier oder

Ralf Bröker: einem größeren Stadtteil hier, der da grundsätzlich vorhanden sein muss.

Ralf Bröker: Nicht, dass der die ganze Zeit gebraucht wird, aber es ist nicht so,

Ralf Bröker: dass man mal eben 220 Volt mal rüberlegt und irgendeine E-Gitarre anschließt

Ralf Bröker: und der Rest kommt dann aus der Akustik.

Johannes Langendorf: Ja, wir wollen den Leuten natürlich einen wirklich großartigen Abend bereiten.

Johannes Langendorf: Das ist eine große Show, also wirklich eine richtig große Show.

Johannes Langendorf: Diese Bühne, wenn man die vorher nur als Sattelschlepper gesehen hat,

Johannes Langendorf: das ist ein normaler Sattelschlepper, so ein normaler Aldi, Lidl,

Johannes Langendorf: was weiß ich, Big Band, 40 Tonner.

Johannes Langendorf: Und wenn der auf den Platz gefahren wird, dann ist das ja einfach so ein Auflieger

Johannes Langendorf: und plötzlich entsteht aus diesem Auflieger eine Bühne, die ist 18 Meter breit,

Johannes Langendorf: die ist 12 Meter tief und 10 Meter hoch.

Johannes Langendorf: Das ist schon beeindruckend, wenn Sie plötzlich diese Bühne sehen und dann haben

Johannes Langendorf: wir eine große LED-Warn, 6x10 Meter da drin, dann haben wir eine riesengroße

Johannes Langendorf: Lichtanlage da drin, wir haben eine große PA da drin und das braucht halt alles

Johannes Langendorf: Strom und es muss separat abgesichert werden, dass in den Belastungsspitzen

Johannes Langendorf: natürlich auch alles fehlerfrei funktioniert,

Johannes Langendorf: und das macht es eben dann auch so aufwendig.

Ralf Bröker: Genau, die Stadt Dorsten, die das Jahr so praktisch ans Ende des Stadtjubiläums setzt.

Ralf Bröker: Wir, die das als Dorstener Kultursommer gemeinsam mit der Stadt Dorsten dann auch aufziehen,

Ralf Bröker: haben natürlich auch Profis hier vom Kreativquartier, Fürst Leopold mit den

Ralf Bröker: Kollegen, die hier das Eventmanagement machen,

Ralf Bröker: Da muss richtig, richtig, richtig Logistik geleistet werden,

Ralf Bröker: die Infrastruktur aufzubauen.

Ralf Bröker: Das wird sehr, sehr intensiv werden, auch in den Tagen davor.

Ralf Bröker: Wir sind schon seit Wochen in der intensiveren Planung. Da müssen ganz viele

Ralf Bröker: Menschen ran, unter anderem im Lippertal den Platz so herzustellen,

Ralf Bröker: dass man da auch gut nicht nur spielen kann, sondern auch gut zuhören kann.

Johannes Langendorf: Ja, dann muss ich an dieser Stelle und möchte ich auch an dieser Stelle gleich

Johannes Langendorf: erstmal sagen, Dankeschön für all diejenigen, die da im Hintergrund vorbereiten

Johannes Langendorf: und das Ganze praktisch auf die richtige Schiene heben.

Johannes Langendorf: Das ist ganz viel Arbeit und viele Menschen sehen das vielleicht gar nicht,

Johannes Langendorf: weil sie gar nicht genug in diesem Thema drin sind und das ist auch völlig normal.

Johannes Langendorf: Aber so ein Abend beginnt eben ganz, ganz viele Wochen schon vor dem eigentlichen

Johannes Langendorf: Event und das ist aller Ehren wert, wer sich so eine Aufgabe selbst an Land zieht.

Ralf Bröker: Auch wenn da viel ehrenamtliches Engagement drin ist, wie Sie mit dem Begriff

Ralf Bröker: es aller Ehren wert dann auch schon gesagt haben, lassen Sie trotzdem kurz über

Ralf Bröker: Geld sprechen und zwar aus drei verschiedenen Richtungen.

Ralf Bröker: Die eine Richtung ist dieses Infrastrukturelle, dieses Aufbauen von einem Gelände,

Ralf Bröker: um das wirklich konzertfähig zu machen.

Ralf Bröker: Das kostet natürlich Geld, Eventmanagement kostet Geld.

Ralf Bröker: Normalerweise muss man ja Big Bands und Bands auch bezahlen.

Ralf Bröker: Sie verzichten auf Honorar.

Johannes Langendorf: Jetzt muss ich sagen, das ist eine unserer höchsten Güter, die wir haben,

Johannes Langendorf: dass wir als Big Band der Bundeswehr sagen dürfen, wir kommen dahin,

Johannes Langendorf: wo auch ein tolles Projekt unterstützt wird. Das ist ja ein...

Johannes Langendorf: Teil unseres Konzeptes. Uns gibt es seit über 50 Jahren, also 55 Jahre jetzt mittlerweile.

Johannes Langendorf: Und wir haben in diesen 55 Jahren nie Gage verlangt und haben immer förderungswürdige

Johannes Langendorf: Projekte unterstützt und sind da schon bei weit über 20 Millionen Euro,

Johannes Langendorf: die wir für diese Projekte eingespielt haben.

Johannes Langendorf: Wir werden aus Steuergeldern bezahlt und ich finde, das ist ein gut angelegtes

Johannes Langendorf: Steuergeld, denn wir sind vergleichsweise günstig und wir wollen einfach etwas

Johannes Langendorf: Gutes tun für die Menschen in der Region.

Johannes Langendorf: Das heißt also, sie werden irgendeinen guten Zweck rausgesucht haben und wir

Johannes Langendorf: werden an diesem Abend auch Geld einsammeln und es können die Menschen freiwillig geben.

Johannes Langendorf: Aber das heißt also auch für mich, wer nichts hat oder wer mit dem Abend trotzdem

Johannes Langendorf: ein gutes Konzert hören möchte, wer tolle Musik erleben möchte,

Johannes Langendorf: wer einen wunderbaren Abend erleben möchte, ist trotzdem herzlich eingeladen.

Johannes Langendorf: Und das ist etwas, was ich als große Berufszufriedenheit empfinde,

Johannes Langendorf: dass wir das eben so machen können.

Ralf Bröker: Genau, das ist nämlich die dritte Perspektive auf das Geld. Der Eintritt wird frei sein.

Ralf Bröker: Eindeutig. Und was wir haben, ist dann die Möglichkeit, Geld zu spenden an dem Amt.

Ralf Bröker: Wir haben uns überlegt, gemeinsam mit der Stadt Dorsten, dass wir das Geld der

Ralf Bröker: ehrenamtlichen Arbeit hier vor Ort zur Verfügung stellen wollen und dass diese

Ralf Bröker: Mittel dann also in die vielen kleinen Projekte hineingehen,

Ralf Bröker: die hier logischerweise auch immer wieder Geld brauchen, um diese Arbeit zu tun.

Ralf Bröker: Denn Ehrenamt kann vieles, aber nicht alles.

Johannes Langendorf: Ja, und ich finde es so wichtig, auch diese Botschaft für die Menschen,

Johannes Langendorf: die an dem Abend vor der Bühne stehen.

Johannes Langendorf: Und das transportieren wir auch an dem Abend nochmal ganz bewusst so,

Johannes Langendorf: dass wir sagen, liebe Leute, wenn ihr jetzt da was reinwerft,

Johannes Langendorf: ihr helft im Zweifelsfall eurem Nachbarn oder dem Menschen, den ihr vielleicht

Johannes Langendorf: um die Ecke kennt oder den ihr schon mal auf der Straße gesehen habt.

Johannes Langendorf: Das Geld bleibt hier, das finde ich eigentlich gut. Das macht es den Menschen noch leichter,

Johannes Langendorf: das Portemonnaie zu öffnen, also neben dem Herz, das Portemonnaie noch weiter

Johannes Langendorf: zu öffnen und zu sagen, komm, wir geben noch ein bisschen mehr,

Johannes Langendorf: denn es ist hier für unsere Stadt, für unsere Region und für die Menschen,

Johannes Langendorf: die sich hier engagieren.

Ralf Bröker: Zwischen dem freien Eintritt und dem Einwerfen einer Spende in einer Spendenbox

Ralf Bröker: liegt aber auch ein tolles Programm.

Ralf Bröker: Und da wollen wir mal kurz drüber sprechen.

Ralf Bröker: Mit Big Band verbindet man einen bestimmten Sound, aber die Bandbreite,

Ralf Bröker: Sie haben vorhin schon mal Heinz Rudolf Kunze, also Pseudo-Neue-Deutsche-Welle,

Ralf Bröker: Eigentlich nicht neue deutsche Welle, sondern richtig gute deutsche Popmusik genannt.

Ralf Bröker: Was spielen Sie denn da an diesem 16. Juni?

Johannes Langendorf: Ich bin sicher, dass jeder irgendwas finden wird, was ihm gefällt oder dass

Johannes Langendorf: er irgendwas erkennt, wo er sagt,

Johannes Langendorf: Super, hätte ich nicht gedacht. Und so klingt das im Big Band Sound.

Johannes Langendorf: Also wir machen die großen Klassiker der Rock, Pop und Swing Geschichte.

Johannes Langendorf: Also natürlich ist da mal ein Swing oder ein Big Band Stück dabei, sehr kommerziell.

Johannes Langendorf: Wir machen nichts Abgefahrenes, irgendwie sowas ganz Außergewöhnliches,

Johannes Langendorf: sondern wir wollen natürlich die Menschen unterhalten.

Johannes Langendorf: So ist das Programm dann eben auch aufgebaut. Und dann sind natürlich die großen

Johannes Langendorf: Interpreten der aktuellen Rock- und Pop-Geschichte dabei.

Johannes Langendorf: Und dann bringen wir das eben mit unseren drei Sängern rüber in einem Sound,

Johannes Langendorf: der eben einer Big Band entsprechend ist.

Johannes Langendorf: Das sind 13 Bläser und eine dicke, fette Rhythmusgruppe.

Johannes Langendorf: Das wirkt dann schon nochmal ganz anders. Und wenn sie dann dazu diese große

Johannes Langendorf: LED-Wand haben, mit diesem entsprechenden Content, den wir auf diese Musik abgestimmt

Johannes Langendorf: haben, das ist schon dann beeindruckend auch.

Ralf Bröker: Also ich habe da richtig Lust drauf. Ich muss aber sagen, dass ich schon auch

Ralf Bröker: gespannt bin, was sie da spielen.

Ralf Bröker: Also ich habe ja so einen Traum, also Heinz Rudolf Kunze hat ja seine Musik

Ralf Bröker: in den Big Band Sound dann reinbringen können.

Ralf Bröker: Irgendwann mal wünsche ich mir, dass The Cure auch tatsächlich da mal auf die Bühne kommt.

Johannes Langendorf: Ja, ob wir an diesem Abend The Cure haben, das ist natürlich immer die große Frage.

Johannes Langendorf: Jeder hat da so seine Präferenzen. Was könnt ihr an dem Abend spielen?

Johannes Langendorf: Grundsätzlich kann diese Band musikalisch alles spielen. Musikalische Begrenzung gibt es nicht.

Johannes Langendorf: Natürlich wird sich am Anfang des Jahres auf ein Programm geeinigt.

Johannes Langendorf: Das muss schon deswegen sein, weil jedes der Stücke, die wir da an dem Abend präsentieren,

Johannes Langendorf: uns auf den Leib geschrieben wird. Also es gibt keine gekauften Noten,

Johannes Langendorf: so nach dem Motto, hier kauft man ein Big Band-Arrangement von The Cure,

Johannes Langendorf: sondern wir lassen alle Stücke schreiben.

Johannes Langendorf: Und da sind natürlich einfach, da könnte jetzt was zum Beispiel von Pur,

Johannes Langendorf: könnte was dabei sein. Da könnten

Johannes Langendorf: aber auch die großen Klassiker der Deutschrock-Geschichte dabei sein.

Johannes Langendorf: Da könnte aber auch Coldplay dabei sein. Also da kann alles dabei sein.

Johannes Langendorf: Was es dann genau in dem Abend wird, das ist ja das Spezielle auch bei der Big

Johannes Langendorf: Band. Das soll auch überraschend sein.

Johannes Langendorf: Es gibt auch kein Programmheft. Die Leute stehen ja auch vor der Bühne.

Johannes Langendorf: Und ich bin ganz sicher, am Ende des Abends werden sie alle laut mitsingen und

Johannes Langendorf: wer kann und wer möchte, tanzt auch. Das haben wir sehr oft.

Johannes Langendorf: Wir haben jetzt tatsächlich, wir kamen aus Xanten und in Xanten,

Johannes Langendorf: das war das zweite Open Air, das wir dieses Jahr gegeben haben.

Johannes Langendorf: Es hat wirklich die ganze Zeit geregnet.

Johannes Langendorf: Also zwischendurch war es mal ein bisschen weniger Regen, dann waren die Schirme

Johannes Langendorf: wieder alle eingefahren.

Johannes Langendorf: Aber die meiste Zeit waren alle Schirme oben und die Leute haben trotzdem getanzt.

Johannes Langendorf: Das sah wirklich sehr, sehr gut aus.

Johannes Langendorf: Und das heißt für mich, das Konzept funktioniert und am Ende des Abends haben

Johannes Langendorf: die Leute so viel Spaß gehabt, dass sie sich sogar im Regen tanzend vor der

Johannes Langendorf: Bühne bewegt haben. Ich bin sicher, sie werden auch da was finden.

Ralf Bröker: Ich habe aber die große Hoffnung, dass es am 16. Juni richtig gutes Wetter sein wird.

Ralf Bröker: Was ich weiß, ist, dass es eine tolle Atmosphäre geben wird.

Ralf Bröker: Ich habe mir sagen lassen, das ähnelt einer Stadionatmosphäre.

Ralf Bröker: Also die Menschen können gar nicht anders, als sich zu bewegen.

Ralf Bröker: Und deswegen wird es auch in diesem Bereich keine Sitzplätze geben,

Ralf Bröker: Sondern die Menschen stehen vor der Bühne, damit da wirklich Action stattfinden

Ralf Bröker: kann und da Bewegung ins Publikum kommt.

Johannes Langendorf: Ja, wir wollen so eine Sommerparty einfach machen. Es ist auch kein Konzert

Johannes Langendorf: mit einer Pause oder sonst irgendwas. Das geht in einem Rutsch durch.

Johannes Langendorf: Wir fangen an, da gibt es einen roten Faden. Das geht in einem Rutsch durch.

Johannes Langendorf: Wir wollen einfach eine tolle Sommerparty haben. Es gibt Essen,

Johannes Langendorf: es gibt Trinken und wir wollen einfach einen guten Abend haben.

Johannes Langendorf: Und wenn das Wetter mitmacht, dann ist das wirklich tatsächlich eine richtig

Johannes Langendorf: schöne, lockere Sommerparty an einem Dienstag.

Johannes Langendorf: Mitten in der Woche hätte ich beinahe gesagt. Und man ist trotzdem irgendwie

Johannes Langendorf: um, wenn man das möchte, um 22.30 Uhr zu Hause im Bett und hat wirklich einen

Johannes Langendorf: ganz tollen Abend gehabt, der vielleicht völlig anders war als erwartet.

Ralf Bröker: Ich wünsche mir natürlich einen blau-orangenen Faden durch die Veranstaltung.

Ralf Bröker: Aber das werden Sie sicherlich auch hinbekommen.

Johannes Langendorf: Was wünscht man sich?

Ralf Bröker: Einen blau-orangenen Faden. Das sind ja die Farben der Volksbank.

Johannes Langendorf: Ach so, blau-orangenen Faden. Ja gut. Ich kann mal mit unserem Lichtdesigner

Johannes Langendorf: sprechen. Vielleicht können wir an diesem Abend ein bisschen mehr blau-orange auf die Bühne bringen.

Johannes Langendorf: Aber auch das nur als kleines Beispiel. Wir haben einen der renommiertesten

Johannes Langendorf: Lichtdesigner überhaupt, die es in Europa gibt.

Johannes Langendorf: Und der hat unsere Lichtshow entwirft. Also das ist so ein bisschen,

Johannes Langendorf: als wenn Sie jetzt der AIDA sagen wollten.

Johannes Langendorf: Hier, pass mal auf, ich habe mich hier in dem Hafenbecken vertan,

Johannes Langendorf: du musst jetzt doch in das andere Hafenbecken fahren. Also so ein Schiff drehen

Johannes Langendorf: sie nicht mal einfach um.

Johannes Langendorf: Also es gibt Musik, die wird als allererstes ausgesucht, dann wird der Content,

Johannes Langendorf: also das, was auf der LED-Wand dazu passiert, wird zur Musik ausgesucht.

Johannes Langendorf: Da muss die Musik aber schon stehen. Das heißt, die Arrangeure müssen dann schon

Johannes Langendorf: ihre Arbeit gemacht haben und dann wird eine eigene Lichtshow zu diesen Titeln

Johannes Langendorf: und zu diesem Content entworfen.

Johannes Langendorf: Und ich kann Ihnen sagen, so eine Show

Johannes Langendorf: zu programmieren, so einen Titel zu programmieren. Das dauert Stunden.

Johannes Langendorf: Da sitzen drei Programmierer an einem Titel, die auf verschiedene Cues,

Johannes Langendorf: auf verschiedene bestimmte musikalische Phrasen reagieren und dann das Licht drücken müssen.

Johannes Langendorf: Aber vielleicht können wir mit dem Lichtdesigner sprechen, dass er sagt,

Johannes Langendorf: einfach hier, blau, orange mach mal ein bisschen mehr an dem Abend. Ich weiß es nicht.

Johannes Langendorf: Ich will die Hoffnung nicht zu hoch bringen.

Ralf Bröker: Mir ist wichtig, es gibt Musik auf höchstem Niveau.

Ralf Bröker: Dann gibt es offensichtlich auch eine Lightshow auf höchstem Niveau.

Ralf Bröker: Das wird eine tolle Veranstaltung werden mit freiem Eintritt,

Ralf Bröker: mit der Möglichkeit zu spenden für das ehrenamtliche bürgerschaftliche Engagement hier in Dorsten.

Ralf Bröker: Und möglich macht das die Big Band der Bundeswehr, die Stadt Dorsten und die

Ralf Bröker: Vereinte Volksbank in diesem Dorstener Kultursommer.

Johannes Langendorf: Genau so ist es und das scheint gut zu funktionieren. Die Zahnräder greifen

Johannes Langendorf: da ein aneinander und da steht einem guten und gelingenden Abend da nichts mehr im Weg.

Ralf Bröker: Herr Langdorf, ich freue mich auf Sie.

Johannes Langendorf: Wir freuen uns auf Dorsten.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.