Geld anlegen und dabei Gutes tun: Unterstützung für das THW in Bottrop
Shownotes
Zum vierten Mal geben Vereinte Volksbank und DZ Bank ein Charity-Zertifikat heraus, das Geldanlage und Gutes tun miteinander verbindet. Diesmal gefördert wird unter anderem das Technische Hilfswerk in Bottrop. Franz Marco Tkaczik, Erster Vorsitzender des Förderverein THW Bottrop e.V. sowie Zugführer des THW Bottrop, berichtet, was das THW mit der zu erwartenden Spende beschaffen möchte. Volksbank-Mitarbeiterin Caroline Wittenberg erklärt unter anderem den Aufbau des Charity-Zertifikats in dieser Folge des VolksbankTalks.
Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten
Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte, einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten, stellen wir Ihnen vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.
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Ralf Bröker: Mein Name ist Ralf Bröker und heute zu Gast im Volksbank-Talk,
Ralf Bröker: dem Podcast der Vereinten Volksbank.
Ralf Bröker: Einmal meine Kollegin Caro Wittenberg und als Gast der Herr Kaczek.
Ralf Bröker: Herr Kaczek, stellen Sie sich doch einmal ganz kurz vor, weil Sie machen ja
Ralf Bröker: was im Ehrenamt, was ganz besonders ist.
Franz Marco Tkaczik: Ja gut, als erstes bin ich eigentlich Zugführer im OVB und als Waldsteller habe
Franz Marco Tkaczik: ich halt den ersten Vorsitzenden des Helfervereins.
Franz Marco Tkaczik: Und wir wollen halt Unterstützung von der Volksbank haben, damit wir uns einen Stapler kaufen können.
Ralf Bröker: Genau. Und Caro, damit das alles möglich wird, hat sich unsere Vereinte Volksbank
Ralf Bröker: was Besonderes überlegt.
Ralf Bröker: Aber bevor du dazu was sagst, sag doch was zu deiner Person.
Caroline Wittenberg: Ja, gerne. Ich bin Carolin Wittenberg, arbeite im Vertriebsmanagement und wir
Caroline Wittenberg: schauen, was könnte unsere Kundinnen und Kunden, Mitglieder gerade interessieren.
Caroline Wittenberg: Welche Finanzlösung kommt vielleicht auch gerade in Frage und haben jetzt zuletzt
Caroline Wittenberg: zum vierten Mal in Folge eine Geldanlage aufgelegt, die auch einen karitativen
Caroline Wittenberg: Hintergrund hat, wo wir schauen, dass wir verschiedene Organisationen unterstützen.
Caroline Wittenberg: Und in diesem Jahr ist es dann unter anderem das THW in Bottrop.
Ralf Bröker: Genau. Und THW wird für 75 Jahre dieses Jahr.
Ralf Bröker: Und das, also wenn ich das richtig in Erinnerung habe, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.
Ralf Bröker: Gibt es das auch schon so lange in Bottrop?
Franz Marco Tkaczik: Also es ist nicht so seit 75 Jahren, aber wir sind auch schon über 70 Jahre dabei.
Franz Marco Tkaczik: Zum Beispiel unser ältester Mitglied, was wir wirklich haben,
Franz Marco Tkaczik: ist schon über 65 Jahre dabei. Er hat das fast mitgegründet.
Ralf Bröker: Das ist ja wirklich der Hammer. Wie lange sind Sie schon beim THW?
Franz Marco Tkaczik: Also ich bin jetzt, glaube ich, 33 Jahre dabei.
Ralf Bröker: Das ist ja auch eine Ewigkeit. Karo, 33 Jahre im Ehrenamt unterwegs.
Caroline Wittenberg: Kann ich nicht mit Ihnen. Bin erst 34.
Ralf Bröker: Mit einem Jahr ins DAW eingetreten. Aber du bist schon seit einiger Zeit bei der Volksbank.
Ralf Bröker: Du bist lange Zeit in Bottrop gewesen, im Regionalmarktzentrum, warst du Teamleiterin.
Ralf Bröker: Sag doch mal, wie sieht das denn aus? Was haben wir mit diesem Zertifikat eigentlich vorgehabt?
Ralf Bröker: Also du hast vorhin gesagt, wir
Ralf Bröker: unterstützen damit das Ehrenamt und es ist gleichzeitig eine Geldanlage.
Ralf Bröker: Wie geht das denn zusammen? Geld anlegen und dabei Gutes tun?
Caroline Wittenberg: Ja, das ist doch eigentlich auch die perfekte Kombination, finde ich.
Caroline Wittenberg: Also zum einen kann man als Mitglied und Kunde sein Geld bei uns anlegen und
Caroline Wittenberg: macht dann zeitgleich wirklich was Gutes.
Caroline Wittenberg: Denn wir als Volksbank und gleichzeitig auch die DZ-Bank, mit der wir zusammen
Caroline Wittenberg: diese Geldanlage anlegen oder auflegen, verzichten auf einen Teil unseres Ertrages
Caroline Wittenberg: und den spenden wir. Und das kommt dann den Organisationen zugute.
Ralf Bröker: Und das ist ja nicht so ganz wenig, was angelegt werden kann,
Ralf Bröker: aber auch was an Ertrag dann für die Organisationen rauskommt.
Caroline Wittenberg: Da kommt auf jeden Fall schon einiges bei rum und ich bin mir ziemlich sicher,
Caroline Wittenberg: dass sich die Organisationen da über einen schönen fünfstelligen Betrag freuen können.
Ralf Bröker: Fünfstelliger Betracht. Können Sie was mit anfangen, oder Herr Katschik?
Franz Marco Tkaczik: Also man sieht ja, wie die Preise eigentlich im Moment in der Höhe schießen.
Franz Marco Tkaczik: Und jetzt einfach jede Unterstützung, die wir auch von der Volksbank,
Franz Marco Tkaczik: auch von anderen Unternehmen kriegen, ist von eigener Hilfe auch für uns.
Franz Marco Tkaczik: Und ich bedanke mich auch jetzt recht herzlich nochmal, dass wir dabei sind.
Franz Marco Tkaczik: Und das finde ich eigentlich total gut. Wir haben ja auch immer schon mit der
Franz Marco Tkaczik: Volksbank zusammengearbeitet.
Franz Marco Tkaczik: Dieses Crowdfunding, was wir gemacht haben. Damit haben wir uns schon Pkw und
Franz Marco Tkaczik: Anhänger letztes Mal noch beschaffen können und das war halt richtig schön.
Ralf Bröker: Sie brauchen vor allem technisches Gerät, das ist bei THW ja schon im Namen drin.
Franz Marco Tkaczik: Also ich sage mal, das ist so, von wegen, die Bundesanstalt gibt uns ein paar Sachen vor.
Franz Marco Tkaczik: Wir haben jetzt eine neue Lafette bekommen und so und so, aber die sagen auch,
Franz Marco Tkaczik: ihr könnt euch jetzt einen Stapler selbst verschaffen.
Franz Marco Tkaczik: Und weil es jetzt halt über den Bund halt nicht beschafft werden kann,
Franz Marco Tkaczik: sagen wir als Förderverein, den wir auch damals gegründet haben,
Franz Marco Tkaczik: wir beschaffen den jetzt über Spenden, über Hilfen und sonst was,
Franz Marco Tkaczik: werden wir halt jetzt für den Ortsverhaltenstapler schaffen und der wird dann
Franz Marco Tkaczik: dem THW zur Verfügung gestellt, damit sie auch damit arbeiten können.
Ralf Bröker: Es ist ja ähnlich wie bei Schulen. Schulen können ja selber keine Spenden annehmen,
Ralf Bröker: haben dann Fördervereine und so hat auch das THW in Bottrop einen eigenen Förderverein.
Ralf Bröker: Das ist dann immer der Partner, wenn es dann darum geht, Unterstützung zum Beispiel von uns zu bekommen.
Franz Marco Tkaczik: Das ist richtig, weil ganz einfach, das ist halt ein Bund, der sagt ganz einfach,
Franz Marco Tkaczik: wir beschaffen das, aber da sind halt Ausschreibungen so und wir sind halt,
Franz Marco Tkaczik: wir können offen wirklich danach gucken,
Franz Marco Tkaczik: da ist jetzt ein Stapler, das ist viel, viel einfacher, als wenn man beim Bund
Franz Marco Tkaczik: geht, dann muss man Ausschreibungen machen, weil halt der Staat dabei ist.
Ralf Bröker: Ja klar, da muss ja nicht nur alles nach Rechts und Ordnung gehen,
Ralf Bröker: sondern auch noch alles nach Verwaltungsprinzipien. Das ist halt so.
Ralf Bröker: Rechts und Ordnung, Verwaltungsprinzipien,
Ralf Bröker: Was ist das denn für ein Produkt, was dahinter steht, die Geldanlage?
Ralf Bröker: Kannst du da ein bisschen was zu erklären? Einfach mal auf der sachlichen Ebene.
Caroline Wittenberg: Ja, es handelt sich um ein sogenanntes Zertifikat. Das heißt,
Caroline Wittenberg: wir haben eine Geldlage, die sich am Kapitalmarkt orientiert und wir haben eine
Caroline Wittenberg: feste Laufzeit dabei, eine feste Verzinsung.
Caroline Wittenberg: Es kann durchaus sein, dass die Geldanlage schon vor dieser festen Laufzeit
Caroline Wittenberg: zurückkommt, aber danach würde sie auf jeden Fall ausgezahlt werden.
Caroline Wittenberg: Und ja, das ist einfach das Schöne, dass unsere Mitglieder und Kunden dann von
Caroline Wittenberg: einem festen Zins und einem wirklich sehr, sehr schönen, attraktiven Zins profitieren können.
Ralf Bröker: Genau. Wo die Chancen sind, muss man immer auch sagen. Wo sind die Risiken bei
Ralf Bröker: so einer Geschichte? Kannst du die auch benennen?
Caroline Wittenberg: Ja, dadurch, dass wir eben am Kapitalmarkt orientiert sind, sind wir eben abhängig
Caroline Wittenberg: von der Wertentwicklung.
Caroline Wittenberg: In dem Fall richtet sich das Ganze nach dem Eurostox. Das ist sozusagen die
Caroline Wittenberg: Grundlage, die Basis der Geldanlage.
Caroline Wittenberg: Und je nachdem, wie sich der entwickelt, kann eben bei dem Zertifikat auch mal
Caroline Wittenberg: die eine oder andere Schwankung mit dabei sein.
Caroline Wittenberg: Also es gibt keine komplette Kapitalgarantie, aber es gibt einen total großen Sicherheitspuffer.
Ralf Bröker: Herr Kaczek, sagen Sie mir doch mal, wie sind Sie eigentlich zum THW gekommen?
Ralf Bröker: Man kommt doch nicht auf die Welt und hat schon in der Wiege da so einen blauen
Ralf Bröker: Anzug und so einen beigen Helm, oder?
Franz Marco Tkaczik: Wie soll ich sagen, wo ich halt 18 oder besser gesagt 21, 18 habe ich meine
Franz Marco Tkaczik: Ausbildung angefangen oder mit 17,5 hat man jetzt seine normale Ausbildung angefangen
Franz Marco Tkaczik: und dann kann man halt entscheiden von der Bundeswehr.
Franz Marco Tkaczik: Dann hat man die Entscheidung gehabt, man geht halt dieses Jahr zur Bundeswehr
Franz Marco Tkaczik: oder man geht halt irgendwas Ehrenablieb, ob es DRK, THW oder sonst was und
Franz Marco Tkaczik: macht halt seine 10 Jahre da. Also ich wurde noch für zehn Jahre verpflichtet.
Franz Marco Tkaczik: Und ich habe mir dann gesagt, Bundeswehr Natul, wer hatte da wirklich Lust,
Franz Marco Tkaczik: wirklich im Zelt zu hausen, irgendwo im Feld.
Franz Marco Tkaczik: Und da habe ich mir wirklich die Organisation genommen, von wegen THW,
Franz Marco Tkaczik: weil das von meiner Frau auch damals empfohlen wurde, weil ihr Cousin war auch da.
Franz Marco Tkaczik: Und dann habe ich mir wirklich gesagt, gut, melde dich mit dem Post-Hop an und seitdem bin ich auch da.
Ralf Bröker: Haben Sie an irgendwelchen großen Einsätzen teilgenommen, an die Sie sich so
Ralf Bröker: jetzt auch, ich hoffe, positiv erinnern?
Franz Marco Tkaczik: Also ich war bei den zwei Hochwassereinsätzen, ich glaube das war 2002,
Franz Marco Tkaczik: 2003 und jetzt der kurze Jahr mit dem Ahrtal war ich dabei, dann war ich Schneechaos.
Ralf Bröker: Ach, Trupp, da komme ich her.
Franz Marco Tkaczik: Ja, da waren wir auch fast eine
Franz Marco Tkaczik: Woche. Dann hier die Flüchtlingskrise in Duisburg haben wir unterstützt.
Franz Marco Tkaczik: Auch hier in Bottrup kleine Einsätze, die jedes Mal vorkommen,
Franz Marco Tkaczik: wie Brände an der Knippenburg oder sonst was.
Ralf Bröker: Was bleibt denn da so in Erinnerung? Eher so der technische Teil,
Ralf Bröker: dass das gut geklappt hat.
Ralf Bröker: Was ist mit der Begegnung mit den Menschen, die da betroffen sind?
Franz Marco Tkaczik: Also man merkt wirklich, dass egal wo man hinkommt, dass die Leute dankbar sind,
Franz Marco Tkaczik: dass wir da sind. Man sieht auch irgendwann mal, wenn man jetzt wirklich die
Franz Marco Tkaczik: Presse sieht, danke THW, dass ihr da wart und das tut einem wirklich auch gut.
Franz Marco Tkaczik: Die Leute sind dann auch so, sagen ganz einfach schön, dass ihr da seid.
Franz Marco Tkaczik: Die suchen auch wirklich das Gespräch zwischen den Leuten und ich muss ehrlich
Franz Marco Tkaczik: sagen, ohne das THW und auch THK oder sonst.
Franz Marco Tkaczik: Ich glaube, das wird keine Katastrophe, wird so gut bearbeitet,
Franz Marco Tkaczik: wenn das nichts geben würde.
Ralf Bröker: Also wir haben das ja persönlich erlebt 2005 bei dem Schneechaos im Münsterland.
Ralf Bröker: Wir waren fünf Tage ohne Strom, nicht unter Strom, waren wir auch unter Strom,
Ralf Bröker: aber wir waren ohne Strom.
Ralf Bröker: Und als dann am vierten Tag das THW in der Nähe dann große Aggregate aufgefahren
Ralf Bröker: hat und uns dann auch am Randbereich dann versorgt hat, da ist schon echtes Aufatmen gewesen.
Ralf Bröker: Und ich weiß noch, wie in der Zeit dann auch alle Nachbarn und auch wir dann
Ralf Bröker: da hingegangen sind mit Kaffee und mit Co. und was das alles noch gebracht hat.
Ralf Bröker: Ging aber alles erst, als der Strom wieder da war. Wir hatten Gott sei Dank
Ralf Bröker: bei uns einen Kachelofen und dann war es warm.
Ralf Bröker: Aber wir haben tatsächlich unser Teewasser auf einem kleinen Campinggas-Kocher
Ralf Bröker: dann heiß gemacht. Und das war schon spannend.
Franz Marco Tkaczik: Ja, man merkt das ja auch. Wir waren halt in so Häuser drin,
Franz Marco Tkaczik: zum Beispiel im Altersheim, die hatten keinen Strom und wenn man halt so im
Franz Marco Tkaczik: Altersheim, wo auch wirklich Leute sind, die halt nicht mehr so fit sind, man merkt ohne Strom.
Franz Marco Tkaczik: Ist da gar nichts möglich. Und das ist halt so das Problem. Die waren auch glücklich,
Franz Marco Tkaczik: dass nach 24 Stunden wieder der Strom irgendwie lief.
Ralf Bröker: Macht das THW eigentlich auch Auslandseinsätze?
Franz Marco Tkaczik: Das macht das auch. Dafür haben wir eine Sehbar und Sehbar. Da muss man sich
Franz Marco Tkaczik: extra ausbilden lassen.
Franz Marco Tkaczik: Und das wird halt in Neuhausen das Programm durchgenommen. Dann ist halt die
Franz Marco Tkaczik: Sehbarstation in Wesel, wo sie sich da freiwillig melden können,
Franz Marco Tkaczik: wenn sie Interesse haben.
Franz Marco Tkaczik: Und das ist für jeden. Aber man muss halt auch beim THW sein, um dabei zu sein.
Ralf Bröker: Caro, nicht nur das THW profitiert diesmal. Erzähl nochmal, wer profitiert denn diesmal noch?
Caroline Wittenberg: Genau, wir haben noch eine zweite Organisation. Neben dem THW Bottrop unterstützen
Caroline Wittenberg: wir noch die Freiwillige Feuerwehr in Dorsten.
Caroline Wittenberg: Also sprich, wir haben so die Helfer diesmal im Fokus. Weil ich finde auch genau
Caroline Wittenberg: das, was Sie jetzt gerade gesagt haben, Herr Katschig, ich finde es einfach
Caroline Wittenberg: so schön und auch so bemerkenswert, wie viel Ehrenamt dahinter steckt.
Caroline Wittenberg: Sie machen das alles in Ihrer Freizeit. Und da geht mit Sicherheit unfassbar
Caroline Wittenberg: viel Zeit drauf, für Übungen, die man macht, für Einsätze, die man begleitet.
Caroline Wittenberg: Und ich finde es total schön, dass wir das in dem Sinne auch wertschätzen und
Caroline Wittenberg: mit unterstützen können, weil sie machen es zu jeder Tages- und Nachtzeit,
Caroline Wittenberg: egal wann wie wo, sie müssen im Zweifel raus und helfen uns Bürgerinnen und Bürgern.
Caroline Wittenberg: Und das finde ich wirklich einfach sehr beeindruckend.
Ralf Bröker: Wir hatten damals in Ochtrup nur den heißen Kaffee. Aber jetzt können wir das
Ralf Bröker: tatsächlich auf diese Art und Weise auch wieder zurückgeben,
Ralf Bröker: damit Sie Ihren Stapler kaufen können. Was macht man mit so einem Stapler?
Franz Marco Tkaczik: Das Problem ist, das habe ich ja hier der Volksbank schon mit den Bildern gemacht,
Franz Marco Tkaczik: wir machen im Moment alles mit Ameisen und sonst was.
Franz Marco Tkaczik: Und wir haben ja jetzt eine zweite Lafette mit einem Behälter bekommen,
Franz Marco Tkaczik: der draufsteht und halt das alles per Hand runterzulegen, weil das ist für die
Franz Marco Tkaczik: große Wasserschadenpumpen.
Franz Marco Tkaczik: Da sind halt Schläuche, also man sagt halt, wir sagen zu der Feuerwehr,
Franz Marco Tkaczik: die haben Kinderschläuche, also wir haben F-Schläuche, die sind ungefähr,
Franz Marco Tkaczik: wie soll ich das jetzt sagen, 50
Franz Marco Tkaczik: Zentimeter groß und die wiegen auch dementsprechend und man sagt ja immer,
Franz Marco Tkaczik: nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz und wenn die Leute dann vom Einsatz kommen
Franz Marco Tkaczik: und erstmal die ganzen Schläuche reinigen müssen und das alles per Hand dann rausgeben müssen,
Franz Marco Tkaczik: Das ist auch eine Unterstützung.
Ralf Bröker: Ich muss mal nachfragen. Also Ameisen waren bis gerade vorhin für mich kleine
Ralf Bröker: Tierchen und eine Lafette kannte ich nur aus der Militärhistorie heraus. Was sind Lafetten?
Franz Marco Tkaczik: Lafette ist halt ein großer Anhänger und da kommt eine Wechselbrücke drauf.
Franz Marco Tkaczik: Also man kennt es halt, wenn man jetzt DHL oder so sagt, das sind halt diese
Franz Marco Tkaczik: Gerätschaften, wo man halt unter eine Wechselbrücke drunter fährt und dann halt tauschen kann.
Ralf Bröker: Und eine Ameise?
Franz Marco Tkaczik: Eine Ameise ist ein, wie soll man denn, Hubwagen.
Ralf Bröker: Ah ja.
Franz Marco Tkaczik: Der typische Hubwagen.
Ralf Bröker: Okay, gut.
Caroline Wittenberg: Dann werden wir hier noch richtig.
Franz Marco Tkaczik: Aber man sagt dazu eine Ameise, gut, das Fachprogramm ist halt ein Hubwagen.
Ralf Bröker: Ich hätte auch mit beiden nicht so richtig viel anfangen können,
Ralf Bröker: muss ich gestehen. Ich arbeite ja auch bei der Bank. Also von daher,
Ralf Bröker: da haben wir nicht so viele.
Ralf Bröker: Ameisen sind meine fleißigen Kolleginnen und Kollegen.
Ralf Bröker: Logischerweise. Caro, Also das läuft noch ein paar Tage mit dem Zertifikat, ist aber endlich, ne?
Caroline Wittenberg: Ganz genau. Also grundsätzlich hätten Interessierte noch Zeit bis zum 22.09.
Caroline Wittenberg: Sich zu entscheiden. Wobei es durchaus sein könnte, weil wir nur ein begrenztes
Caroline Wittenberg: Kontingent haben, dass es vielleicht auch schon vorzeitig weg ist.
Ralf Bröker: Genau, ist auch ein Risiko, dass man eben nichts bekriegt.
Caroline Wittenberg: Sozusagen, ja.
Ralf Bröker: Ich fand es ganz spannend, da mal einen Einblick zu haben in Ihr THW-Leben und
Ralf Bröker: das, was Sie da vor Ort zu machen.
Ralf Bröker: Wenn Sie noch etwas erzählen möchten, einen Hinweis geben, eine Botschaft haben
Ralf Bröker: für unsere Hörerinnen und Hörer, was würden Sie denen dann mitgeben?
Franz Marco Tkaczik: Ich würde sagen, jeder sollte mal sich überlegen, warum er nicht im Ehrenamt mitmacht.
Franz Marco Tkaczik: Egal in welcher Organisation, ob das jetzt Freiwillige Feuerwehr ist,
Franz Marco Tkaczik: ob das THW, DRK oder sonst was.
Franz Marco Tkaczik: Jede Organisation sucht im Moment Helferhände dringend. Bei uns ist es halt
Franz Marco Tkaczik: durch diese ganzen Einsätze richtig gut geworden.
Franz Marco Tkaczik: Bei uns gibt es auch in der Jugend, wir haben auch eine Jugendarbeit,
Franz Marco Tkaczik: die halt schon ein bisschen mit Wartelisten dabei sind, weil die Leute sind
Franz Marco Tkaczik: wirklich interessiert dafür, weil bei uns wird Technik halt groß geschrieben.
Franz Marco Tkaczik: Und ich empfehle jedem, wer wirklich da Interesse hat, sollte jetzt schon mal
Franz Marco Tkaczik: langsam überlegen, ob es vielleicht für ihn nützlich sein kann.
Franz Marco Tkaczik: Es ist egal, ob es jetzt ein Banker ist, ob es ein Arzt ist, ob es halt jemand ist.
Franz Marco Tkaczik: Wir haben für jeden einen Posten und ich sage ganz einfach, ich kenne Klavierspielerinnen,
Franz Marco Tkaczik: die haben zum Beispiel auch einen Radlader bedienen können.
Franz Marco Tkaczik: Sogar viel, viel feiner als ein normaler Grobmotoriker wie ich, wenn ich ehrlich bin.
Ralf Bröker: Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Ich finde das ein wunderbares Schlusswort.
Ralf Bröker: Vielen Dank, Herr Taczek. Vielen Dank, liebe Caro.
Caroline Wittenberg: Dankeschön.
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